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Die Kreativwirtschaft der Schweiz wird zu einem der wichtigsten Wertschöpfungsfelder mit enormem Beschäftigungspotenzial. Zur Zeit arbeiten 45′000 Personen in den sogenannten „Creative Industries“. Als grösstes Wachstumsfeld präsentieren sich dabei Teilmärkte wie zum Beispiel Software- und Game-Design, die voll auf die digitalen Technologien setzen (Quelle: ZHdK). Die Start-Up-Szene der „Digital-Kreativen“ in der Schweiz kann selbst mit denen grosser Nationen mithalten (Quelle: NZZ). Ausserdem gehört die Schweiz weltweit zu den Staaten mit höchster Innovationsleistung (KTI-BBT). Ferner gibt es hierzulande eine der weltweit höchsten Dichten an Computern pro Kopf (Quelle: OECD) und unsere Informations- und Telekommunikations-Infrastruktur ist weltweit betrachtet auf Top-Niveau (Quelle: WEF). Bei der Publikations- und der Patentaktivität nimmt die Schweiz eine absolute Spitzenstellung ein (Quelle: Seco). Der Bundesrat fördert darüber hinaus die Informationsgesellschaft (Quelle: BAKOM) und die Vermittlung von Medien¬kultur (Quelle: BAK).
Experten mahnen jedoch wegen der ungenutzten Potentiale für die Entwicklung der Schweiz (Universität Basel, ETH). Gerade für ein rohstoffarmes Land wie die Schweiz aber sind Unternehmen, die Innovationen in Produkte und Dienstleistungen umsetzen, für den Wohlstand zukünftiger Generationen unerlässlich. Es gilt dabei Know-how und Experten aufzubauen, Plattformen für die Vernetzung der nationalen und internationalen Akteure zu schaffen, die Begeisterung von Jugendlichen für digitale Technologien zu erhöhen, den Innovationstransfer zwischen Hochschulen und der Wirtschaft zu fördern sowie kreative und finanzielle Impulse zu schaffen.
Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, dem digitalen Strukturwandel in der Medien- und Kommunikationsindustrie, neuen Kollaborationsmodellen auf dem Arbeitsmarkt und in der Forschung, der steigenden Mobilität von Talenten, den Herausforderungen zum Schutz von intellek¬tuellem Kapital und der zunehmenden Verletzlichkeit und Missbrauch von Informations- und Telekommunikationssystemen ist es an der Zeit die Rahmenbedingungen neu zu überdenken und unter Einbezug der Öffentlichkeit zu diskutieren.
Wie können diese doch sehr heterogenen Ziele effizient erreicht werden? Europäische Städte haben mit unterschiedlichen Ausgangslagen, aber vor ähnlichen Herausforderungen, durch die Schaffung entsprechender Inspirations- und Networking-Plattformen interessante Resultate erzielen können. Wir freuen uns deshalb sehr, Sie zum Gedankenaustausch einladen zu dürfen und mit Ihnen über die Zukunft der digitalen Schweiz zu diskutieren.
Die Roundtable-Diskussion findet am Donnerstag, 27. August von 11:00 – 13:00 Uhr mit anschliessendem Stehlunch statt. Im Sitzungszimmer der Vischer Anwälte und Notare an der Schützengasse 1 direkt beim Hauptbahnhof in Zürich. Wir freuen uns jetzt schon darauf Sie an diesem Anlass begrüssen zu dürfen und erwarten Ihre An- oder Abmeldung bis am 21. August 2009.
Mit besten Grüssen
Digital Culture Association
Patrick Hofer Pierre Rebetez
Präsident Vizepräsident
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