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UX Book Club - The inmates are running the asylum



UX Book Club #6

(…) Eingeladen hat dieses Mal Thomas Link von Namics, um über das Buch «The inmates are running the asylum» von Alan Cooper zu sprechen.
Das Buch, das von «den Insassen (= Programmierer), die Ihr eigenes Irrenhaus (=Software) betreiben» handelt, zieht Alan Cooper vor allem über Software Entwickler/Ingenieure her, die aus seiner Sicht nicht fähig sind, Programme zu erstellen, die für den Menschen bedienerfreundlich sind.
Anhand von vielen Beispielen zeigt er die Relevanz von Software auf, indem er beschreibt, was geschieht, wenn Computer mit diversen Objekten wie z.B. einem Flugzeug, einer Fotokamera oder auch einem Wecker «verheiratet» werden. Was dabei rauskommt ist immer ein Computer. Und in den meisten Fällen ist die Software dieser Computer für uns Menschen nicht oder nur schwierig bedienbar.
Er beschreibt in diesem Zusammenhang zwei unterschiedliche Benutzergruppen. Die Entdecker, meist Geeks oder auch Superuser, die solange ausprobieren, bis sie zum Ziel kommen und dabei lernen wie die Software funktioniert (und stolz drauf sind). Und die Überlebenden, die das Gefühl nicht loswerden, zu dumm für die Software zu sein. Cooper begründet diesen Misstand damit, dass bei der Softwareentwicklung in den meisten Fällen ein technologischer Lösungsweg gewählt wird und nicht ein benutzerzentrierter.
In einem zweiten Teil schreibt Cooper darüber, wie man bedienerfreundliche Software baut. Unter anderem über die Definition von Personas. Er ist der Ansicht, dass für die Entwicklung einer gelungenen Software, welche eine breite Benutzergruppe befriedigt, nur eine einzige Persona relevant sei. Für die Homo Logicus unter uns unverständlich, da wir glauben, dass eine breite Funktionalitätspalette, die Bedürfnisse einer grösseren Gruppe befriedigt. Cooper zeigt uns anhand von Autodesign, dass dem aber nicht so ist. Möchte man für 3 Personas, eine Mutter, einen Handwerker und einen Manager, ein Auto designen, würde ein seltsames Konstrukt herauskommen, das schlussendlich niemanden ansprechen bzw. gefallen würde. Das Gleiche gilt für Software: Im Grunde geht es darum, die Software zu vereinfachen und diese mit möglichst wenigen Funktionalitäten anzureichern.
Usability-Tests befindet Cooper für Prototypen nützlich. Sie helfen frühzeitig Fehler auszubügeln, tragen aber nicht dazu bei, ein innovatives Produkt auf den Markt zu bringen.
(...)
Danke für den Review, den ich hier sehr ausführlich und gerne zitiere.

Table of Contents

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Themes of User Experience (Books) December 16, 2011 4:07 PM Thomas L.
UX Book Club - Design is the Problem November 15, 2011 9:58 PM Thomas L.
UX Book Club - Designing for the Social Web November 15, 2011 9:57 PM Thomas L.
UX Book Club - Neuro Web Design November 15, 2011 9:56 PM Thomas L.
UX Book Club - Effective UI November 15, 2011 9:50 PM Thomas L.
UX Book Club - Search Patterns November 15, 2011 9:48 PM Thomas L.
UX Book Club - The inmates are running the asylum November 15, 2011 9:45 PM Thomas L.
UX Book Club - Designing for the Digital Age November 15, 2011 9:43 PM Thomas L.
About UX Book Club Switzerland September 17, 2013 9:38 AM Roland S.

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