Es muss nicht immer Angular sein (Simon Martinelli)

JUG Mainz
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Single Page Applikationen (SPA) sind heute bei der Entwicklung von Webanwendungen zum Quasi-Standard geworden. Angular, React, Vue.js und Ember.js sind die bekanntesten Vertreter aus dieser Kategorie von Webframeworks. Aber passt diese Client-Architektur zu jedem Anwendungsfall? Oder gibt es Alternativen die eventuell besser passen und weniger aufwändig in der Entwicklung sind?

Im ersten Teil des Vortrags werden die Unterschiede zwischen SPAs und klassischen, serverseitigen Ansätzen erläutert und auf die jeweiligen Vor- und Nachteile eingegangen.

Der zweite Teil berichtet über ein aktuelles Kundenprojekt, bei welchem das Frontend eines grossen ERP Systems durch ein modernes Webfrontend ersetzt werden musste. Die Frameworkwahl fiel dabei auf Vaadin Flow, ein serverseitiges Webframework das verspricht, Webanwendungen vollständig in Java entwickeln zu können. Zuerst wird die neue Architektur von Vaadin Flow, welche mittlerweile auf Webcomponents basiert, erklärt. Dann wird aufgezeigt, wie durch die Zuhilfenahme von jOOQ als Datenbankzugriffsschicht konfigurierbare, formularbasierte und datenlastige Webanwendungen sehr effizient umgesetzt werden können.

Simon Martinelli ist Inhaber der 72 Services GmbH und seit 25 Jahren als Software Architekt, Entwickler, Berater und Trainer vor allem im Java Enterprise Umfeld unterwegs. Sein Spezialgebiet ist die Softwaremodernisierung. Er hilft seinen Kunden alten Applikationen neues Leben einzuhauchen. Durch seine Tätigkeit als Dozent an der Berner Fachhochschule in den Bereichen Software Architektur und Design sowie Persistenztechnologien kann er seine Interessen vertiefen und sein Know-How weitergeben.