• Rechenzentrumsführung - Twin Datacenter, Akquinet
    Achtung: Für diese Veranstaltung ist eine gesonderte Anmeldung per Mail unbedingt notwendig, siehe unten. Thomas Tauer führt uns durch eins der Twin Datacenter von Akquinet. Beim Twin Datacenter („Zwillings-Rechenzentrum“) handelt es sich um ein Rechenzentrum an zwei Standorten. Sie sind baugleich und identisch ausgestattet jeweils mit Basisdiensten für das Management der IT-Infrastruktur sowie Verfahrensmanagement. Über eine redundante Hochgeschwindigkeits-Datenanbindung sind sie miteinander gekoppelt und dienen einander als Backup. Jeder Standort umfasst acht Systemräume mit rund 1.800m² IT-Fläche und 3.600 m² Rechenzentrumsfläche. Das Twin Datacenter garantiert Hochverfügbarkeit nach TÜV IT TSI 4.1 und EN50600. In dieses hochmoderne Twin-Datacenter wurden 50 Mio.€ investiert. Neben dem Twin Datacenter und Hamburg und Norderstedt betreibt Akquinet weitere Rechenzentren in Hamburg und Itzehoe. Alle vier Rechenzentren führt AKQUINET als Integrationsbetriebe und beschäftigt dort mindestens 40 Prozent Menschen mit Behinderung. Achtung: Für diese Führung stehen nur 20 Plätze zur Verfügung. Für die Teilnahme ist aus Sicherheitsgründen eine verbindliche Anmeldung per Mail an [masked] notwendig. Diese Anmeldung muss bis Dienstag, 13.11 um 12:00 mit Nennung der vollen Vor- und Nachnamen aller Teilnehmer efolgen. Nur angemeldete Teilnehmer erhalten Einlass. Bitte bringen Sie zur Führung unbedingt ein offizielles Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) mit. Treffpunkt: Barakiel Halle, Elisabeth Flügge Straße 8 Vita von Thomas Tauer: Studium der Verfahrenstechnik an der TU Karlsruhe. Von 1990 bis 2012 Mitarbeiter der IBM Deutschland GmbH. Bis 1995 Projektleiter in verschiedenen Themen (Medienversorgungstechnik) der Halbleiterproduktion. Ab 1995 Vertrieb für den Bereich Site and Facilities Services der IBM Deutschland. Ab 2000 verantwortlicher Manager des Bereiches SFS der IBM Deutschland. Ab 2005 Leitung des Gesamtbereiches Datacenter Services der IBM Deutschland. In dieser Zeit hat die IBM mehr als 300 Rechenzentrumsprojekte jeglicher Größe und Verfügbarkeit für Kunden aller Branchen im In-und Ausland realisiert. Von 2005 bis 2012 neben der Verantwortung als Direktor des IBM Bereiches Datacenter Services, Repräsentant der IBM Green IT Initiative und auf zahlreichen Kundenveranstaltungen unterwegs in Sachen Effizienzsteigerung von Rechenzentren. Seit 2012 Geschäftsführer der akquinet datacenter competence GmbH in Hamburg. Verantwortlich für die Planung, Umsetzung und den Betrieb der hocheffizienten akquinet eigenen TWIN-Datacenter welche in 2013 in Betrieb gingen und zwei weiterer akquinet Rechenzentren. Von April 2016 bis heute Mitglied des Vorstands der akquinet AG.

    Barakiel-Halle

    Elisabeth-Flügge-Str. 8 · Hamburg

  • Wenn Kostüme sprechen können - Musterforschung in den Digital Humanities
    Abstract: Ein Cowboyhut, eine paar Cowboystiefel, ein Stern auf der Brust - und schon erzählt das Kostüm von Sheriffs und Cowboys, Wildem Westen und Heldentaten. Als prominente Konstruktionselemente der innerfilmischen Welt unterstützen Kostüme die Darstellung der Charaktere, ihrer Eigenschaften und Transformationen, sowie die Verortung eines Films in Zeit und Raum. Trotzdem ist das Kostüm, als Gestaltungselement der filmisch-vestimentären Kommunikation, nur rudimentär untersucht. Im Besonderen mangelt es an einem übergreifenden Konzept, Kostüme systematisch beschreibbar und dadurch auch über eine Einzelfilmanalyse hinaus, analysierbar zu machen. Eine Problematik die nicht nur in der Kostümforschung besteht. Genau hier setzen die Digital Humanities an und versuchen durch die Anwendung von Methoden, Technologien und Denkansätzen aus der Informatik bestehende Fragestellungen aus den Geisteswissenschaften neu zu beleuchten. Mit dem MUSE-Ansatz stellen wir sowohl eine Methode, wie auch deren Implementierung, zur detaillierten und strukturierten Erfassung und komplexen Analyse von Kostümen vor. Das Wissen, das in Filmen über die Kommunikation mittels Kostümen schlummert, die etablierten Konventionen und Stilmittel dieser, sollen mit Hilfe des Musterkonzeptes erfasst und für Theorie und Praxis nutzbar gemacht werden. Referenten: Frank Leymann ist Professor für Informatik und Direktor des Instituts für Architektur von Anwendungssystemen der Universität Stuttgart. Seine Forschungsinteressen liegen auf den Gebieten Dienstorientierte Architekturen und Middleware, Workflow Management und Geschäftsprozesse, Mustersprachen, Cloud Computing, Integrationstechnologien, und Transaktionsverarbeitung. Frank Leymann ist Koautor von mehr als 400 Publikationen, von mehr als 40 Patenten und verschiedenen Industriestandards. Johanna Barzen studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Musikwissenschaft und Phonetik an der Universität zu Köln und sammelte erste praktische Erfahrungen bei etablierten Fernsehsendern wie WDR und RTL. Parallel studierte sie Kostümbild an der ifs (Internationale Filmhochschule Köln) und arbeitete in verschiedenen Filmproduktionen im Kostümdepartment. Derzeit ist sie Doktorandin an der Universität zu Köln und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Architektur von Anwendungssysteme (IAAS) an der Universität Stuttgart. Hier forscht sie im Besonderen an der vestimentären Kommunikation im Film.

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

  • Agile Architecture Frameworks – modernes Marketing oder innovative Methoden?
    Abstract: So wie sich die IT Wissenschaft und Industrie in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, so hat sich auch die Kernkompetenz Architektur im Bereich von IT Design, Plan und Build in den letzten Dekaden stark verändert. Viele Frameworks, Methodologien und Methoden boten früher schon und bieten heute Hilfestellungen und Strukturen, IT Architekturen zu definieren. Strategie und IT-Projekte wurden bis vor einigen Jahren mit abgestimmten Projekt- und Architekturmethoden strukturiert, um neue, automatisierte Funktionalitäten in Unternehmen einzubauen oder existierende Fähigkeiten zu erweitern. Doch die alten, gutgedienten Frameworks sind geprägt vom Wasserfall-Ansatz, der logischen Verkettung von dedizierten und aufeinander aufbauenden Analyse- und Entwicklungsphasen. Reichen diese Ansätze oder brauchen wir heute innovative, digitale und agile Methoden? Wie sähe so eine agile Architekturmethode aus oder sind vielleicht unsere alten Frameworks, wie zum Beispiel TOGAF oder IAF doch noch fit für die Zukunft? Welche Projekt- und Architekturkonzepte haben Bestand, welche Kompetenzen müssen wir im Zeitalter von agilem Vorgehen und künstlicher Intelligenz ändern? Ein paar Gedankenanstöße oder auch provokativen Thesen sind sicherlich dabei… Referent: Kai Schroeder ist Leiter der Enterprise Architekten & Transformation Managers bei Capgemini Deutschland und im internationalen Capgemini Architektur Council zuständig für den Bereich Methoden. Zudem ist er Capgemini Sponsor und zertifiziert in IAF, TOGAF und Scrum. In den letzten drei Jahrzehnten hat Kai in Europa, Nord-Amerika, Afrika und Australien gelebt und Architektur- und Transformationsprojekte bei unterschiedlichsten Kunden geleitet und begleitet. Kai verfügt über einen Master of Information Management & Systems (MIMS) und einen Master of Business Administration (MBA) der Monash University in Melbourne, Australien.

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

  • Disruptive Technologien am Beispiel von Blockchain
    Abstract: Digitalisierung und die damit verbundenen Technologien ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Wie immer ist dies aber auch mit erheblichen, in manchen Fällen sogar disruptiven Auswirkungen auf vorhandene Strukturen verbunden. Blockchain scheint eine derartige Technologie zu sein, schließlich handelt es sich hierbei um die technologische Grundlage für Bitcoin und mehr als 4.500 weitere Kryptowährungen. Allerdings ist dies nur eine Facette: Blockchain wird auch in ganz anderen Bereichen Bedeutung erlangen. Auch die Politik ist mittlerweile darauf aufmerksam geworden: So wird Blockchain mehrfach im Koalitionsvertrag der neuen GroKo erwähnt. Wir werden uns Blockchain ansehen und herausarbeiten, welche Auswirkungen diese Technologie bereits heute hat und was noch zu erwarten ist. Referent: Ullrich Bartels studierte Informatik an der TU Braunschweig und entwickelte bereits in dieser Zeit kommerzielle Softwarelösungen. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre in leitender Position in der freien Wirtschaft und nahm Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen wahr. Seit mehr als 20 Jahren ist er als selbstständiger Unternehmensberater für nationale und internationale Kunden tätig. Bartels ist Principal Architect der sogenannten „X-Standards“ für die sichere, XML-basierte Datenübermittlung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Allein auf Basis der Standards XMeld, XPersonenstand und XAusländer erfolgen mittlerweile mehrere hundert Millionen Datenübermittlungen pro Jahr. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Strategic Consulting, Executive Coaching, Interim Management, Program Management sowie Architecture Design & Rating.

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

    3 Kommentare
  • 50 Jahre Odyssee im Innovationsraum
    Von Engelbart’s »Mother of All Demos« 1968 zur vernetzten Gesellschaft Abstract: Alan Kay vergleicht Douglas Engelbart’s Präsentation vom 9. Dezember 1968 mit Moses, der das Wasser teilte; Vint Cerf sieht in Doug hingegen einen Meister Yoda. Das Ereignis ist als »Mother of All Demos« in die Geschichte der Informatik eingegangen. Doch was haben die Ideen und Forschungen von Engelbart ausgelöst? Was ist 50 Jahre danach beim User angekommen? Was ist in Vergessenheit geraten? Untersucht werden die Bedingungen für nachhaltige Innovationen. Dazu liefert der Vortrag einen exemplarischen Ausschnitt der noch jungen Informatik-Geschichte, die einen Wandel zur weltweit-vernetzten Gesellschaft in Gang gesetzt hat. Es wird hinterfragt, welchen Einfluss und welche damit verbundene Verantwortung den Entwicklern und Designern zukommt und welche Mechanismen es gibt, um sinnvolle Innovationen für den Menschen zu entwicken. Referent: Matthias Müller-Prove ist unabhängiger Innovation + Experience Designer. Er lehrt Interaction Branding an der brand academy Hamburg, sowie Urban Interaction Design am »Challenge Lab for Interactive Concepts« der Vitruvius Hochschule. 2010 gründete er das »Raum Schiff Erde«, einen Kongress für Digitale Philosophie, Experience Design und Netzkultur. In den Bereichen Enterprise- und Productivity-Software gestaltete er Lösungen für internationale Firmen wie Adobe, Sun und Oracle. Matthias ist Dipl.-Inform. der Uni Hamburg, Ehrenpreisträger des Wolfgang-von-Kempelen-Preises für Informatikgeschichte, sowie Senior Member of the ACM. Weitere Infos unter http://mprove.net

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

    3 Kommentare
  • DSGVO – Herausforderungen, Maßnahmen und Umsetzungsbeispiele
    Gemeinsam mit der gesellschaft für organisation e.v. (gfo) und dem IT Service Management Forum (itSMF) laden wir Sie zu unserer nächsten Veranstaltung ein, die unter dem hochaktuellen Titel „Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – Herausforderungen, Maßnahmen und Umsetzungsbeispiele“ steht. Am[masked] tritt die EU-DSGVO in Kraft. Sie stellt erheblich verschärfte Anforderungen an alle Unternehmen, die personenbezogene Daten von Mitarbeitern und Kunden verarbeiten. Gleichzeitig verschärfen sich die Sanktionen bei Verstößen. Zur Sicherstellung der Compliance ist aufgrund der Komplexität der Datenhaltung in der Regel ein ganzheitliches Datenschutzmanagement (DSM) mit geeigneten Methoden und Tools erforderlich. Mit der Umsetzung befassen sich die Unternehmen mit unterschiedlichem zeitlichem Vorlauf. Aufgrund ihrer Branche, Unternehmens- und Vertriebsstruktur, Servicepartner und ihrer nationalen bzw. internationalen Ausrichtung variieren die Voraussetzungen stark. Aktuellen Diskussionen und Presseberichten zufolge erfüllen viele Unternehmen bereits die DSGVO-Anforderungen und sind auf den GoLive am 25. Mai vorbereitet. Andere dagegen haben die Komplexität unterschätzt und benötigen noch Aufklärung und professionelle Unterstützung zur Erfüllung der Compliance. In diesem Rahmen erwarten uns zwei Vorträge: Zunächst gibt Prof. Dr. Noogie Kaufmann eine Übersicht über die DSGVO, die daraus resultierenden Anforderungen, Rahmenbedingungen und deren Implikationen für den Datenschutz in Unternehmen. Im Anschluss zeigt er auf, wie die OTTO Group sowohl die Umsetzung der DSGVO realisiert als auch den Konzern, die Mitarbeiter und beteiligte Dritte wie Dienstleister und Partner darauf effektiv vorbereitet hat. Im zweiten Teil zeigen Michael Nett und Dr. Anna Schwanengel die erfolgreiche Einführung eines Datenschutzmanagementsystems (DMS) an zwei weiteren Beispielen. Das erste Beispiel bezieht sich auf eine eCommerce-Agentur, deren Team bei der Implementierung von Lösungen für den B2B- und/oder B2C-Onlinehandel auf IT-Systeme ihrer Kunden zugreift. Das zweite Beispiel zeigt einen europaweit agierenden Dienstleister mit mehreren eigenständigen Gesellschaften, der seine Kunden und Partner direkt vor Ort betreut. In beiden Fällen wurde das Datenschutzmodul der ConSol CM Compliance Suite eingesetzt, das die Benutzer durch die Aufnahme der Verarbeitungstätigkeiten und deren Bewertung führt und gleichzeitig die kontrollierte Abarbeitung von Maßnahmen und Ereignissen (z.B. eingegangener Auskunftsgesuche) sowie Nachweise an zentraler Stelle bündelt. Referenten: Prof. Dr. Noogie Kaufmann ist Senior Referent im Konzern-Datenschutz der OTTO Group. Nebenbei ist er Honorarprofessor an der FH Münster und Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Datenschutzrecht. Prof. Kaufmann studierte Rechtswissenschaften an der Univ. Mannheim. Es folgten Stationen u.a. am Oberlandesgericht Zweibrücken und am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg. In 2005 erfolgte seine Zulassung als Rechtsanwalt, in 2008 seine Promotion. Seit 2006 ist er Lehrbeauftragter, seit 2012 Honorarprofessor für Informationsrecht an der FH Münster. Michael Nett ist Bereichsleiter Managementsysteme der AKRA Business Solutions GmbH. Er ist Experte für Geschäftsprozessoptimierung sowie für die Einführung von Compliance Systemen, insbesondere der Datenschutz-Compliance. Im Rahmen seiner Kundenprojekte ist Herr Nett Berater, Projektleiter, Methodenexperte und fachlicher Sparringspartner für seine Kunden. Dr. Anna Schwanengel ist Teilhaberin der ConSol Consulting & Solutions Software GmbH. Sie verantwortet bei ConSol das Business Development und das Partnermanagement. Gleichzeitig ist sie für das Presales Consulting des Produktes ConSol CM zuständig. Frau Dr. Schwanengel promovierte 2014 in Informatik an der LMU München zum Thema „Orts-, zeit- und kostenbasiertes Ressourcenmanagement im Cloud Computing.“

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

  • Agilität trifft Regulierung - Konfrontation oder Kooperation?
    Abstract In den letzten 10 Jahren haben sich in vielen Firmen die sehr rigiden Softwareentwicklungsmodelle in Richtung „Agiles Vorgehen“ entwickelt, bei dem im Gegensatz zum Wasserfallmodell die Softwaresysteme in hochfrequenten Zyklen entwickelt werden. Prominentester Vertreter ist dabei das Scrum-Projektmanagementmodell. Um die Time-to-Market von IT-Produkten weiter zu reduzieren, wurde der agile Ansatz in letzter Zeit durch das sog. DevOps-Konzept bis zum IT-Produktionsbetrieb verlängert, u.a. soll dabei auch die Inbetriebnahme von Software in einer möglichst kurzen Zeit, tlw. in wenigen Minuten oder gar Sekunden, erfolgen. Auf der anderen Seite stehen in vielen Bereichen, insbesondere in der Finanzindustrie, interne und externe regulatorische Anforderungen, die sehr rigide organisatorische und prozessuale Vorgaben für eine risikominimierende Softwareentwicklung und IT-Produktion umfassen. Dieser Beitrag beschreibt das Spannungsfeld zwischen diesen zumindest auf den ersten Blick divergierenden Sichtweisen. Referent Jens Borchers ist seit 2012 als Delivery Director im Bereich Application Management Services bei der Sopra Steria GmbH tätig und neben Outsourcing-Leistungen auch für Qualitätsmanagement-Services der Sopra Steria in Deutschland zuständig. In den letzten Jahren befasst er sich verstärkt mit Regulatorik- und Datenschutzanforderungen in IT-Entwicklungs- und -Betriebsprozessen. Vor seiner Tätigkeit bei Sopra Steria hat er 6 Jahre bei der SCHUFA Holding AG den gesamten Software-Qualitätssicherungs- und Testbereich verantwortet. Jens Borchers ist Autor diverser Fachartikel und Bücher zu den Themenkreisen Qualitätssicherung und Testen, Reengineering sowie Near- und Offshoring. Darüber hinaus ist er Mitglied des Fachausschusses für Anwendungsmanagement in der Gesellschaft für Informatik und Senior Member in der Association for Computing Machinery (ACM) und im Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

  • Interkulturelle Projekte - Deutsches Planen trifft Chinesische Evolution
    Dr. Dietmar Fiehn arbeitet seit 6 Jahren als Projektmanager in der deutschen Tochter Neusoft Technology Solutions GmbH des chinesischen Unternehmens Neusoft Corporation. Eingebettet in das Mutter-Unternehmen entwickelt NTS Navigationssysteme und zugehörige Navigationsdatenbanken für europäische Kunden. Die Projekte sind üblicherweise in einer gemischten Besetzung aus deutschen und chinesischen Kollegen mit variierender Zuständigkeit in den Hierarchieebenen. Das funktioniert nicht immer reibungslos. Der Vortrag beleuchtet einen wesentlichen Unterschied in der deutschen und chinesischen Kultur, der in der Arbeitsweise und der Erwartungshaltung berücksichtigt werden muss. Der deutsche Ansatz, für alles einen Plan zu haben bzw. zu verlangen, ist nicht ganz kompatibel mit dem Chinesischen Ansatz des evolutionären Managements. Dieser sieht vor, eine Situation entlang ihres Entwicklungsgradienten in die gewünschte Richtung zu beeinflussen, um näher an die gewünschte Vision zu kommen. Einem deterministischen Plan wird wenig Zuversicht geschenkt. Stattdessen wird Inhalt, Weg, Prozess, Ziel und auch Zuständigkeit und Verantwortung ständig neu ausgelotet. Dabei passiert viel im Hintergrund, was den Erfolg der chinesischen Strategie begründet, im Zusammenspiel aber auch deutsche Kopfschmerzen bereiten kann.

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

    1 Kommentar
  • Vom Monolithen zu Microservices, ein Erfahrungsbericht
    Gemeinsam mit der Java User Group Hamburg laden wir euch zu folgendem Vortrag ein: Abstract: Die Migration von Monolithischen Anwendungen hin zu einer Microservice Architektur stellt oftmals eine große Herausforderung dar. In diesem Vortrag möchten wir die Erfahrungen eines agil arbeitenden Software Teams teilen, welches diese Transformation begleitet hat. Dabei gehen wir darauf ein, wie wir auf die gestiegene Komplexität einer verteilten Anwendung reagiert haben. Hierbei spielen sowohl organisatorische Veränderungen, hin zu cross-funktionalen Teams, als auch technische Herausforderungen, wie Monitoring und Logging, eine Rolle. Wir werden auch beleuchten, wie BDD getriebenen Test-Suites sichergestellt haben, dass die Migration keine ungewünschten Seiteneffekte auf die Funktionalität der Gesamtanwendung hat. Referenten: Andreas Weigel ist Softwareentwickler und Berater bei synyx GmbH & Co.KG., wo er seit mehreren Jahren verschiedene Kunden bei der Entwicklung von Softwarelösungen im agilen Umfeld unterstützt. Dabei beschäftigt er sich primär mit Architekturentscheidungen, der vollumfänglichen Automatisierung des Entwicklungsprozesses sowie der Umsetzung von individuellen Lösungen. Jakob Fels ist Softwareentwickler bei dm-drogerie markt GmbH + Co. KG. Dort hat er die Transformation von monolithischen Systemen hin zu Microservice Architekturen mitgestaltet.

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

  • Grand Challenge der Informatik: Allgegenwärtige Mensch-Computer-Interaktion.
    Abstract: Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat kürzlich fünf Grand Challenges der Informatik formuliert. Eine davon ist die „Allgegenwärtige Mensch-Computer-Interaktion“. Der persönliche Erfolg und die gesellschaftliche Stellung von Menschen sind zunehmend abhängig von der erfolgreichen und wirkungsvollen Beteiligung an computergestützten Kommunikations- und Informationsangeboten. Gleichzeitig werden die technischen Systeme, ihre Struktur, Funktionalitäten und Interaktionsformen komplexer, obwohl oder gerade weil die Systeme durch Miniaturisierung, Vernetzung und Einbettung immer weniger sichtbar und damit auch immer weniger (be)greifbar sind. Diese zunehmende Allgegenwärtigkeit und Komplexität bei gleichzeitig abnehmender Sichtbarkeit dieser Technologien erschwert es insbesondere für die Breite der Bevölkerung, diese mühelos und erfolgreich verstehen und nutzen zu können. Die Informatik als maßgeblich treibende Kraft der technologischen Entwicklung im Bereich der computergestützten Kommunikations- und Informationsangebote muss gemeinsam mit anderen Disziplinen an Darbietungs- und Nutzungsformen arbeiten, die es Menschen möglichst aller Altersstufen, körperlicher und geistiger Zustände, Bildungsabschlüsse, kultureller Hintergründe, gesellschaftlicher Funktionen und ökonomischer Möglichkeiten in allen relevanten Lebenskontexten erlauben, mit derartigen computergestützten Technologien erfolgreich und sicher zu interagieren. Das Ziel dieser Grand Challenge ist es somit, für Benutzer auch ohne technische Fachkenntnisse eine bewältigbare Interaktion mit modernen Kommunikations- und Informationsdienste zu ermöglichen. Der Vortrag geht auf diese Herausforderungen und auf Lösungsansätze ein. Referent: Univ.-Prof. Dr. Michael Herczeg ist Professor für Praktische Informatik an der Universität zu Lübeck und leitet dort seit 1997 das Institut für Multimediale und Interaktive Systeme (IMIS). Er forscht und lehrt vor allem in den Bereichen Mensch-Maschine-Systeme, Mensch-Computer-Interaktion und der Medieninformatik. Er berät Unternehmen sowie öffentliche Verwaltungen und Aufsichtsbehörden in Fragestellungen des Zusammenwirkens von Mensch, Technik und Organisation. Neben vielen wissenschaftlichen Fachpublikationen ist er ist Herausgeber und Autor einer Reihe von Fachbüchern zu Software-Ergonomie, Interaktionsdesign, Medieninformatik und Prozessführungssystemen. Prof. Herczeg ist seit über 30 Jahren Mitglied der GI, Gründer diverser Fachgruppen und war von 2010 bis 2016 Sprecher des Fachbereiches Mensch-Computer-Interaktion und Mitglied des Präsidiums der GI. Über viele Jahre war er auch Mitglied des Technologie- und Innovationsrats des Landes Schleswig-Holstein.

    HBT Hamburger Berater Team GmbH

    Stadthausbrücke 3 · Hamburg

    6 Kommentare