• Docs-as-Code, arc42, AsciiDoc, Gradle & Co. im Einsatz - Ralf D. Müller
    Die Architekturdokumentation zählt zu den wichtigsten Artefakten eines Softwareprojekts. Leider wird diese nur allzu häufig aus Zeitgründen vernachlässigt und ist oft ein gutes Stück von der Realität entfernt. Eine große Hilfe wäre es, wenn man Architekturdokumentation als Teil vom Quellcode ansehen und mit ähnlichen Mitteln organisieren, refaktorisieren und automatisch veröffentlichen könnte. Genau dies ermöglicht das Open Source Projekt docToolchain [1]. Wir freuen uns daher sehr, dass wir hierzu Ralf D. Müller, den Autor der docToolchain, für einen Vortrag bei uns gewinnen konnten. In seinem Vortrag “Docs-as-Code, arc42, AsciiDoc, Gradle & Co.” wird er zeigen wie man mit Hilfe der docToolchain sehr effizient eine professionelle Architekturdokumentation erzeugen und verwalten kann. /Abstract Der Vortrag zeigt, wie Sie die Qualität Ihrer Dokumentation erhöhen und gleichzeitig den Aufwand zur Pflege reduzieren, indem Sie Ihre Dokumentation genauso wie Ihren Code verwalten und in den Build integrieren. Anhand des Beispiels einer Architekturdokumentation, zeigt Ralf wie Sie mit dem arc42-Template im AsciiDoc-Format und Gradle als Build-Tool einfach Diagramme in Ihre Dokumentation integrieren, Stakeholderspezifische Dokumente erzeugen und verschiedene Ausgabeformate generieren. Reviewfähige PDF-Dokumente? Publishing nach Confluence? Integration einer Präsentation? Alles kein Problem! Einige Teile der Doku können Sie sogar automatisiert testen. Zwischendurch bekommen Sie zahlreiche Tipps, wie und wo Sie systematisch den Aufwand für Dokumentation reduzieren können und trotzdem lesbare, verständliche und praxistaugliche Ergebnisse produzieren. /Bio Ralf D. Müller arbeitet als Architekt und Entwickler und erlebt täglich die Notwendigkeit effektiver Dokumentation. Er ist erklärter AsciiDoc-Fan und Committer bei arc42 sowie Gründer des docToolchain Projektes. [1] https://github.com/docToolchain/docToolchain

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  • Einführung in künstliche neuronale Netze mit Java - Jörg Endres
    /Abstract Klassische Algorithmen scheitern oft an “unscharfen” Problemstellungen wie Muster- oder Bilderkennung. Hier brillieren in den letzten Jahren vermehrt Methoden aus der künstlichen Intelligenz, allen voran künstliche neuronale Netze. Nach einer ersten Phase der Computerunterstützung in den 80er Jahren erleben die neuronalen Netze, v.a. in der Form von “Deep Learning”, seit einigen Jahren eine Renaissance. Durch höhere Verarbeitungskapazitäten moderner Computersysteme gepaart mit viel größeren Datenmengen haben sie signifikant an Leistung gewonnen. Nichtsdestotrotz hat sich an den Grundlagen nichts geändert. Zu diesem Zweck dürfen wir Jörg Endres als Vortragenden begrüßen, welcher sich privat mit Themen wie KI und insbesondere neuronalen Netze beschäftigt und uns dieses Thema in seinem Vortrag vorstellt. Der Vortrag beginnt mit einem historischen Überblick zu der Entwicklung der KI mit Fokus auf Neuronale Netze und stellt die Grundlegenden Strukturen und Mechanismen anhand ausgewählter Beispiele vor. Im Anschluss darauf werden die Grundlagen anhand eines speziellen neuronalen Netzes zur Erkennung von Ziffern mit einer Plain-Java-Referenzimplementierung verdeutlicht. /Bio Jörg Endres arbeitet als Softwareentwickler bei der eurodata AG und interessiert sich privat insbesondere für Themen wie KI und IT-Security.

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  • Generierung von Regressionstests für Legacycode
    /Abstract Als Softwareentwickler bekommt man es im Alltag oft mit Legacy-Applikationen zu tun. Auch diese Anwendungen sollen noch mit neuen Funktionen versorgt werden. Da sie aber häufig "historisch gewachsen" sind, lässt der Code oft nur noch schlecht Erweiterungen zu. Ein Refactoring wäre nötig. Leider haben meistens genau diese Anwendungen sehr wenig oder gar keine Testfälle. Eine Möglichkeit, Refactorings abzusichern, ist in dieser Situation die Generierung von Regressionstest. Regressionstests gewährleisten, dass die Anwendung nach einem Refactoring noch genau so funktioniert, wie zuvor. Hierfür gibt es verschiedene Tools, die zur Generierung von Testfällen verschiedene Ansätze verwenden. In diesem Vortrag sollen einige Tools und ihre Ansätze vorgestellt und auf die Möglichkeit zum Einsatz zur Generierung von Regressionstests hin beleuchtet werden. /Bio Felix ist Consultant bei INNOQ. Er beschäftigt sich gerne mit Softwarequalität, testgetriebener Entwicklung und dem Betrieb und der Weiterentwicklung bestehender Syteme.

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  • Reactive Relational Database Access - Mark Paluch
    Immer mehr Projekte setzen auf reaktive Programmierung. Auf ihrem Weg reaktive Systeme zu bauen, stellen Entwicklungsteams fest, dass sich sämtliche Vorteile dieser Umstellung nur dann einstellen, wenn der gesamte Stack reaktiv ist. Es gibt einige reaktive Messaging und NoSQL Integrationen, jedoch gehören die relationalen Datenbanksysteme nicht dazu. Dieser Vortrag stellt die Reactive Relational Database Connectivity (R2DBC) Initiative vor. Das Ziel dieses Projekts ist es, eine reaktives API für relationale Datenbanken zu definieren. Dieser Vortrag erklärt das R2DBC API, seine Funktionsweise und die Vorteile die sich aus der Nutzung ergeben. Wir schauen uns auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede weiterer Initiativen wie ADBA, dem asynchronen Nachfolger von JDBC, an und wie diese sich mit R2DBC nutzen lassen. /Bio Mark Paluch arbeitet im Spring Data Team bei Pivotal an zahlreichen Open Source Projekten im Spring Ökosystem. Zu den neuesten Projekten aus seiner Feder zählt Spring Cloud Vault welches eine einfache Integration von Vault in Spring Anwendungen ermöglicht.

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  • Integration-Tests mit Docker und Testcontainers
    /Abstract Eine produktionsähnliche, portable Testumgebung; beschrieben in Code - damit lösen wir uns von der Notwendigkeit einer komplizierten und manuellen Konfiguration einer Testumgebung, die wir uns womöglich noch mit anderen Entwicklern und Teams teilen müssen. Wir werden sehen, wie wir eine voll funktionsfähige Test-Suite, die nicht nur aus Unit-Tests, sondern auch aus Integration- und Acceptance-Tests besteht, direkt nach dem Klonen unseres Repositories ausführen können. Und anstatt eine Menge von fehleranfälligen und fragilen Bash-Skripten zu schreiben um unsere Docker-Container zu instrumentieren, werden wir unsere Erfahrung im Schreiben von JUnit-Tests dazu verwenden, die Open-Source Testcontainers Java-Library für diesen Zweck einzusetzen. Zum Schluss werden wir einen kleinen Ausblick auf Groovy und Spock wagen und sehen, wie wir noch aussagekräftige Tests im BDD-Stil schreiben können. /Bio Kevin Wittek ist Testcontainers Co-Maintainer und Testcontainers-Spock Autor. Software-Craftsman und Testing-Fan. Oracle Developer Champion. Spielt E-Gitarre und ist Musiker in seinem zweiten Leben. Während seinem Studium gründete er sein eigenes Unternehmen, entwickelte dort mobile Apps und Client-Server-Anwendungen und lernte dadurch das Groovy und Grails Ökosystem kennen und lieben. Entwickelte sich dank Spock zum TDD-Liebhaber. Heutzutage arbeitet Kevin bei der Cyber-Security Firma GDATA Advanced Analytics und konzentriert sich dort auf Themen wie Software-Craftsmanship, Infrastructure as Code und CI-Pipelines, um so die Welt Container für Container ein Stückchen besser zu machen.

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