Worum es bei uns geht

Die Welt verändert sich und damit verändern wir uns alle. Mir wird mir immer mehr klar. Es braucht einen Wechsel. Der Mann ist in der Krise, schon seit einiger Zeit. Man könnte sagen seit den Frauenbewegungen. Doch eigentlich ist es - wie ich meine - doch anders. Es war das Zeitalter des Mannes, besser gesagt des Maskulinen. Nun folgt das Zeitalter der Frauen, genauer gesagt, das Zeitalter des Femininen. Was ich wohl mit dem Gruppennamen "The New Man" schon antizipiert habe. An sich stammt der Name von einem Plakat, dass ich nach meiner Coaching-Ausbildung 2017 von den anderen Coaches bekommen habe. Ein Teilnehmer hatte dies wohl für eine für mich zutreffende Beschreibung angesehen. Die Coaching-Ausbildung war übrigens keine "normale" Coaching-Ausbildung wie man sie kennt, systematisch oder so. Sondern ich bin gleichzeitig zum lizenzierten Trainer für Orgasmische Meditation ausgebildet worden. Was ist denn nun das, fragt ihr euch bestimmt. Aber dies würde hier an dieser Stelle zu weit führen. Auch sonst war es keine Coaching-Ausbildung wie man sie sich vielleicht vorstellt. Es ging speziell um die Themen Desire, Healing und vor allem um Beziehungen. Beziehungen zwischen Mann und Frau, zu sich selbst, zu einer höheren Macht, Universum, Gott oder wie auch immer man es nennen mag sowie um die Beziehung zwischen Maskulin und Feminin. Die Begriffe werde ich häufiger verwenden und werde daher kurz erläutern, was ich darunter verstehe. Wenn ich von Maskulin spreche, meine ich den Rahmen, den Container (ein Begriff, der für mich ebenfalls durch meine Ausbildung eine völlig neue Bedeutung bekommen hat). Es ist der Rand, ohne den das Feminine nicht existieren kann. Das Feminine wiederum ist die grenzenlose Kraft, wie Wasser, pure Energie, die den Container (jetzt macht es vielleicht Sinn) füllt. Es ist gleichzeitig Sinn und Bedeutung wie ich finde. Ohne den Inhalt, hat das Behältnis nur wenig Sinn. Ohne Behältnis, kann die feminine Kraft nicht existieren. So weit so gut. Oh wichtig ist noch, dass sowohl Mann als auch Frau sowohl maskuline Anteile haben, als auch feminine. Männer haben meist (nach David Deida 80 % der Männer glaube ich, woher er das hat weiß ich auch nicht, aber macht schon irgendwie Sinn) mehr maskuline Energie und Frauen entsprechend mehr feminine Energie.

Und warum jetzt "The New Man"? Knüpfen wir an das bisher gesagte an. Es war das Zeitalter des Maskulinen. Das habe ich irgendwo gelesen und es ergibt für mich absolut Sinn. Ich glaube es heißt schon seit tausenden von Jahren ist das so. Woran sieht man das? Naja, da braucht man sich ja nur die Führungspositionen in den großen Unternehmen anschauen und die Tabellen mit den ungleichen Gehälterverteilungen zwischen Männern und Frauen. Und das ist ja nun schon seit den Römern so und sogar noch vorher so. Wer führt und regiert Länder. Das waren meist Männer. Auch sonst hat bisher bestimmt ja bisher. Er bestimmt meist wo's lang geht. Und die Frau folgt. Doch die Sache ist die: Das Feminine hält das, was ich Desire nenne. Und da Frauen in der Regel den größeren femininen Anteil haben, hält meist die Frau das Desire. Was heißt das? Ganz einfach - beim Sex, und auch sonst, ist es die Frau, die steuert, wie gut die Erfahrung ist. Schon mal einer Idee deiner Freundin gefolgt und ihr hattet die beste Zeit eures Lebens? Genau das meine ich.

So und was nun kommen wird, ist das Zeitalter des Femininen. Wie das genau geschieht weiß ich auch nicht. Hängt wohl auch mit kosmischen Gegebenheiten zusammen. Und dies bedarf einer neuen Rolle des Mannes, The New Man. Und warum Men of Service? Das Maskuline ist eine gebende Kraft, die feminine eine empfangende. Das Feminine hält das Desire, also das Verlangen, das kribbelige Gefühl, wenn sich etwas so richtig gut anfühlt, die Vorfreude auf ein gutes Essen beim Kochen oder die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Und die Frau hat einfach mehr von dieser Energie. Und der Mann kann mit seiner Aufmerksamkeit helfen, diese Energie zu entfalten. Dies kennt vielleicht der ein oder andere Tantra-Praktizierende. Der Mann also mit seiner Aufmerksamkeit "in Service" der Frau oder besser gesagt des Femininen. Wie eine Pflanze (übrigens auch feminin, schon bei den Römern), die durch Gießen und Aufmerksamkeit gedeiht. Tja und was dabei rauskommt, ist das beste was man sich als Mann nur erträumen lassen kann. Es ist die Frau, die Appetit hat, Lust auf Sex hat. "Wirklich?" - fragst du dich vielleicht? Ja! Denn das Feminine hält - wie gesagt - das Desire. Und das ist ein ganz anderer Hunger als maskuliner Hunger auf Sex. Manche gehen sogar so weit zu sagen, dass ich als Mann "nur" ihr Desire spüre und selbst als Mann gar kein Desire habe. Aber das zu vertiefen würde an dieser Stelle zu weit führen.

Es geht also als Mann darum Desire, das Feminine, zu entfalten, anstatt den maskulinen Hunger zu verfolgen. Und dabei kommt ein ganz anderer Sex heraus als wenn der Mann die Richtung vorgibt. Dies heißt nicht, dass der Mann nicht führen soll. Er bleibt mit seiner Aufmerksamkeit bei ihr und fühlt genau hin, was sich resonant anfühlt, anstatt - wie die meisten Männer - die meiste Aufmerksamkeit auf sich zu haben.

Es gibt zwei Sorten von Blowjobs sagte ein Lehrer aus der Coaching-Ausblidung von mir: Den, den sie für dich macht und den, den sie für sich selbst macht. Und rate mal, welchen von beiden du mehr genießt. Folgst du beim Sex und auch sonst aufmerksam ihrem Desire, ihren Bewegungen, Andeutungen, Zeichen, Inspirationen, wirst du genau das bekommen, was du dir immer gewünscht hast und die meisten Männer versuchen auf direktem Wege zu bekommen, was jedoch nicht funktioniert. Es ist wie das Glück, das man paradoxer oder nicht-paradoxerweise erst dann erhält, wenn man es komplett loslässt. Ich könnte noch so viel mehr zu dem Thema schreiben, doch das soll an dieser Stelle genügen.

So - daher - eine Gruppe von Männern in Service des Femininen. Denn wenn dieses blüht und gedeiht, haben wir Männer mehr als genug.

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