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Usable Privacy: Funktionierender Datenschutz - benutzerfreundlich + verständlich

Dieses Meetup liegt in der Vergangenheit

9 Personen haben teilgenommen

Ludwig-Erhard-Haus

Fasanenstr. 85 · Berlin

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3. Etage bei "Berlin Partner", Raum "Pankow", Fahrstühle im Atrium nutzen

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Details

“Usable Privacy”: Funktionierender Datenschutz muss benutzerfreundlich und verständlich sein

Damit Datenschutz funktioniert und der Anwender die von ihm gewünschten Privatsphäreeinstellungen wirksam durchsetzen kann, muss er die entsprechenden Funktionen in Software, Apps & Co. fehlerfrei anwenden können und die Funktionsweise zumindest in ihren Grundzügen verstehen. Usable Privacy als innovatives Qualitätsmerkmal bzw. Paradigma bei der Entwicklung technischer Produkte bringt die Privacyziele und Usabilityziele des Anwenders miteinander in Einklang und trägt so zu einer besseren Akzeptanz und Nutzungsmotivation der Produkt bei.

Es wird mind. 3 Impulsvorträge zu diesen Themen geben. Weitere Projektvorstellungen sind explizit erwünscht und können noch gerne mit aufgenommen werden.

* Arbeitskreis “Usable Security & Privacy” beim Berufsverband der User-Experience- und Usability-Professionals (German UPA). Seit vier Jahren tauschen sich hier Praktiker und Forscher aus unterschiedlichen Bereichen (z. B. Usability Engineering, Psychologie, IT-Security, Softwarebranche) zu aktuellen Themen aus und entwickeln Hilfestellungen für Entwickler und Anwender.

* USecureD - Usable Security by Design. In dem Forschungsprojekt wurden Werkzeuge entwickelt, mit denen gebrauchstaugliche Informationssicherheit und Datenschutz im Unternehmenskontext erfolgreich umgesetzt werden kann. Entwickelt wurden Tools für Entwickler (z. B. Musterlösungen, Entwicklungsrichtlinien) und für Anwenderunternehmen (Checklisten, Demonstrator).

* TrUSD - Transparente und selbstbestimmte Ausgestaltung der Datennutzung im Unternehmen. Im Zuge der Digitalisierung fallen in den Betrieben immer mehr Daten an, darunter auch viele personenbezogene Daten der Arbeitnehmer. Damit die informationelle Selbstbestimmung der Beschäftigten nicht in Gefahr gerät, muss ein fairer Ausgleich hergestellt werden zwischen den berechtigten Interessen von Arbeitnehmern, Arbeitnehmervertretern und Arbeitgebern. Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung von Privacy Dashboards, die Transparenz (Wer verwendet meine Daten zu welchem Zweck?) und Selbstbestimmung sicherstellen.

Vorgestellt werden die Beiträge von Markus Dölle und Hartmut Schmitt, beide Gründungsmitglieder des AK "Usable Security & Privacy": https://germanupa.de/arbeitskreise/arbeitskreis-usable-security-privacy

Das Meetup wurde kurzfristig im Rahmen der "Privacy Week Berlin 2018" angesetzt, über die wir freundlicherweise auch zu den Räumlichkeiten am Freitag bei Berlin Partner gekommen sind. Die Privacy Week Berlin ist eine dezentrale Veranstaltungswoche mit Angeboten aus verschiedensten Bereichen des Privatsphäreschutzes und findet aktuell noch bis zum Mittwoch, den 3. Oktober 2018 zum ersten Mal statt Das gesamte Programm und weitere Informationen sind zu finden unter: https://2018.privacyweek.berlin/programm