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WWRuhr #40 - Arbeiten ohne klassischen Chef

Dieses Meetup liegt in der Vergangenheit

19 Personen haben teilgenommen

Das Unperfekthaus

Friedrich-Ebert-Str. 18 45127 · Essen

Wie du uns findest

Wir treffen uns ausnahmsweise oben im Wintergarten Raum 423

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Details

Hallo zusammen,
nächsten Donnerstag ist wieder WWRuhr, der vierzigste(!) übrigens, dieses Mal wieder mit einem eher untechnischen Thema: Es geht um Change-Management; Ingo Sauer kommt zu uns und erzählt, wie man "einen Tanker herumreißt".

# Arbeiten ohne klassischen Chef: die DB Systel auf dem Weg in die Selbstorganisation

Die DB Systel, der ICT Dienstleister der Deutschen Bahn, erfindet sich gerade neu. Die Firma, die mit Ihrem Innovationslabor „Skydeck“ schon über die Grenzen des Bahnkonzerns hinaus bekannt wurde, hat vor zwei Jahren einen Prozess eingeleitet, der radikaler nicht sein könnte: die Transformation des Unternehmens in eine selbstorganisierte und hierarchiearme Organisation.

Das Jahr 2014 war für die DB Systel ein Schock. Bei der ersten großen Digitalisierungsoffensive des Bahnkonzerns war die DB Systel nicht eingebunden. Man traute dem (bis dahin) reinen IT-Service Provider der Bahn nicht zu, Kompetenzen im Bereich Digitalisierung zu haben. Da das für die „Systelaner“ nicht ihrem eigenen Anspruch entsprach, entschloss man sich, ganz neue Wege zu gehen. Inspiriert von Methoden, wie „Management 3.0“ oder „Holokratie“, kamen immer wieder die Begriffe „Vernetzung“, „Wertschaffungskette“ oder „Selbstorganisation“ auf. Oder kurz: die agile, selbstorganisierte und vernetzte Arbeitswelt - ohne klassischen Chef.

Ingo Sauer erzählt aus einer Doppelrolle als Transformationsbegleiter in einer operativen Einheit und einem der zentralen "Trafo-Teams" von diesem Weg, der Vorgehensweise, den Erfolgen, aber auch den Hürden und Hindernissen: wie viele gemeistert wurden und wie man glaubt, die restlichen noch zu schaffen.

# Bio:
Ingo Sauer ist Agiler Berater und Systemischer Coach. Bei der DB Systel hat er zuerst die Veränderungskommunikation betreut und begleitet derzeit mehrere Teams auf ihrem Weg der Transformation hin zu selbstorganisierten Teams und Einheiten. Er kommt aus der klassischen Organisationsentwicklung, arbeitet aber schon seit Jahren mit und über agile Methoden im Changemanagement.

Wie immer unterstützt uns innogy, sodass der Eintritt für die ersten 25 Menschen, die verbindlich zusagen, kostenlos ist, weil innogy diesen übernimmt. Schönen Dank dafür.

Achtung: Dieses Mal sind wir ausnahmsweise oben im Raum 404!