Data Science Meetup #15: Daten im öffentlichen Raum generieren und auswerten
Details
Wir freuen uns über zwei Vorträge, welche die Breite in der Nutzung von Daten, welche im öffentlichen Raum erhoben werden, aufzeigen: Von der Datenerhebung, über die Analyse und Visualisierung bis hin zur Auswertung von Bildgebungsverfahren "on-edge".
Vortrag 1:
Transparenz, Open Data und Citizen Science: Luftqualität in Bielefeld selber messen (Andreas Czerniak)
Durch die Diesel-Debatte in den letzten Jahren und Diskussionen rund um das Thema Stadt- und Verkehrsentwicklung ist das Thema Feinstaub und Luftqualität in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Andreas beginnt mit einer Einführung in die Feinstaubproblematik. Er stellt uns die https://sensor.community/ vor, eine Community, die mittlerweile weltweit Daten zur Luftqualität sammelt und interessierten Bastler:innen DIY Anleitungen für den Bau eigener Feinstaub-, Luftqualitäts- und Lärmmessstationen zur Verfügung stellt. Die Daten der Sensor Community stehen als Open Data zur Verfügung. In Bielefeld stehen an verschiedenen Stellen seit 2016 selbstgebaute Sensoren dieser Art und liefern seit dem Messdaten an das Projekt. Die Auswertung dieser Daten aus den letzten Jahren und ein Vergleich mit dem Corona-Jahr 2020 wird vorgestellt.
Andreas hat in seinem Studium die Informatik mit der Physik des Meeres (die Ozeanographie) verbunden und engagiert sich bei Code for Bielefeld.
Vortrag 2:
Verkehrszählung on edge: Methoden für den Einsatz von DNN auf industrial-grade Hardware am Beispiel der SmartCityBox (Jörg Nolte, Fabian Pasimeni, Katharina Giese, Florian Gellert)
Gemeinsamen haben Phoenix Contact und das Fraunhofer IOSB-INA die SmartCityBox entwickelt: Durch die Erweiterung eines PLCnext-Industriecomputers durch ein Coral-Board und geeigneten Anpassungen eines Yolo-Modells wurde eine Verkehrszählung on edge umgesetzt.
Wir stellen zum einen die Lösung und ihre Potenziale im Smart City-Kontext vor, zum anderen gehen wir auf Methoden wie Quantisierung und Pruning von Neuronalen Netzen ein und zeigen eine Umsetzungspipeline von Modell bis edge application auf.
Zur Durchführung des Online-Meetings verwenden wir „zoom” und dabei den Account der codecentric AG. Hinweise zur Datenverarbeitung findet ihr unter https://www.codecentric.de/datenschutzerklaerung “Audio und Videokonferenzen”.
