Worum es bei uns geht

Dies ist eine Gruppe für alle Java Developer in und um Augsburg. Wir wollen unsere Räumlichkeiten nutzen um in einem regelmäßigen Austausch mit Menschen mit ähnlichen Aufgaben und Fragen zu haben.

Bevorstehende Events (2)

GreenCoding: Welchen Einfluss hat Software auf CO2 Emissionen? - mit Tim Schade

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CO2-Emissionen und Software, was hat das miteinander zu tun? IT-Anwendungen sind derzeit für fünf bis neun Prozent des weltweiten Strombedarfs verantwortlich – und ihr Bedarf steigt. Bis 2030 könnte die Digitalisierung dazu führen, dass sechs Prozent der deutschen Emissionen aus Software resultieren – so viel wie heute die Stahlindustrie.

GreenIT ist kein neuer Begriff und konzentriert sich primär auf Hardware und die Optimierung von Rechenzentren, heute häufig in der Cloud. Das ist nicht genug – ein Großteil des Energiebedarfs und der Emissionen wird bestimmt durch die zugrundeliegende Software. In diesem Vortrag gibt es Tipps zum Green Coding und viele Hands-On Beispiele, wie wir als Programmierer und Architekten in der täglichen Arbeit die Emissionen unserer Software reduzieren können.

Best-Practices für Datenmodelle mit Microservices -Franz, Lehmann, Vinga-Martins

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Best Practices. Datenmodelle. Microservices. Drei Themen, mit denen man stundenlange Talks und Diskussionen, wohl sogar mehrtägige Workshops füllen könnte. Wir komprimieren das in sportliche 90 Minuten und zäumen den Titel von hinten auf.

Nun denn, starten wir mit Teil 1. Microservices: Ist das nun Hype, Innovation oder State-of-the-Art? Den Begriff gibt es seit 2011 und er wird inflationär verwendet. Ob man den Schritt hin zu Microservice wagen soll oder nicht, ist eine Entscheidung, die man sehr bewusst und gezielt treffen sollte. Wir geben in diesem Talk eine Entscheidungshilfe und nähern uns dem Thema aus den Blickwinkeln Fachlichkeit und Architektur. Und wir machen es uns einfach: Wir raten in diesem Talk vom Microservices-Einsatz in letzter Konsequenz erst mal ab.

Denn für "echte" Microservices nach unserer Definition müssen fachliche und organisatorische Komplexität groß genug sein (... schon Martin Fowler rät: "Don't even consider microservices unless you have a system that's too complex to manage as a monolith." ...). Anforderungen müssen sehr dynamisch / flexibel umgesetzt werden! In welchen Größenordnungen ist das eigentlich der Fall? Muss man schon Netflix sein oder geht's eine Nummer kleiner? Und erst die technischen, architektonischen wie auch betrieblichen Konsequenzen: Verteiltes System. Erhöhte Latenz. Eventual Consistency. Netzwerk-/Remote-Zugriffe mit Fehlersituationen aller Art. Alles kein Spaß.

Wer sich bis hierhin nicht abgeschrecken lässt, der benötigt Hilfestellung: Vorhang auf für Teil 2 für die fachliche Modellierung von Prozessen, Daten, letztlich also einer fachlichen Architektur, in der Verantwortlichkeiten klar benannt und Aspekte wie Datenhoheit sichergestellt sind, um nicht im Chaos des Microservice-Spaghetti zu landen. Nichts ist schlimmer als der verteilte Monolith. Hier kommt Domain-Driven Design ins Spiel. Mit Ubiquitous Language und sowohl Strategischem als auch Taktischem Design kann man eine Architektur gestalten und nach klaren, v.a. fachlichen Prinzipien aufbauen. Wir vertiefen einige Aspekte des Taktischen Designs (wie Aggregates, Entities, Value Objects).

Last not least, Teil 3: Best Practices: DDD hilft mit seiner Mustersprache auf fachlicher wie auf architektonischer Ebene bis hin zu Code-Strukturen, hier kann man auf bewährte Practices aufsetzen. So weit so gut, aber leider: Technisch komplizierte Fragen sind wesentlich leichter greifbar als die fachliche komplexen Themen. Ob es hierzu überhaupt "Best Practices" (im Wortsinne) geben kann, beantworten wir im Talk. (Wer nicht solange warten will, dem empfehlen wir dieses Video zum Umgang mit wachsender Komplexität: https://www.youtube.com/watch?v=m3QqDOeSahU )

Speaker-Info
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Marcus Franz
Marcus ist Managing Consultant bei der Accso - Accelerated Solutions GmbH. Er arbeitet seit mehr als 10 Jahren in der Softwareentwicklung und ist Domain-driven-Design-Enthusiast.

Martin Lehmann
Martin ist Diplom-Informatiker und arbeitet als Cheftechnologe bei der Accso - Accelerated Solutions GmbH. Seit Ende der 90er-Jahre arbeitet er als Softwarearchitekt und -entwickler in der Softwareentwicklung in Individualentwicklungsprojekten für Kunden verschiedener Branchen. Er interessiert sich besonders für die Herausforderungen Verteilter Systeme.

Dr. Renato Vinga-Martins
Renato arbeitet bei der Accso – Accelerated Solutions GmbH mit technologischem Schwerpunkt als Architekt, Berater und Projektleiter in allen Phasen der Individualsoftware-Entwicklung. Er begleitet seit über 20 Jahren Kunden in ihren Projekten.

Checkt auch den Host der JUG Augsburg: www.mischok.de und den Spring Boot Blog: www.spring-boot-blog.de

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Vergangene Events (31)

Stefan Baumgartner - Eine Einführung in Rust

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