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Details

KI verändert, wie wir Software entwickeln. Agentic Software Engineering geht einen Schritt weiter. Statt KI nur punktuell einzusetzen, übernehmen spezialisierte KI-Agenten konkrete Aufgaben im Software-Lifecycle – zum Beispiel in der Planung, beim Programmieren, Testen oder Dokumentieren. Diese Agenten arbeiten in klar definierten Rollen und werden in Agenten-Workflows koordiniert. Entwickelnde definieren Ziele und Leitplanken, steuern den Einsatz der Agenten und prüfen die Ergebnisse. So entsteht eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine – mit verändertem Fokus auf Qualität, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit.

Die dritte Ausgabe der Agentic Software Engineering Night Köln findet am 29. Mai 2026 statt. Euch erwarten 2 Talks von Daniel Westheide und Fabian Walther sowie ausreichend Zeit für Diskussion und Austausch.

### Die Agenda:

17:30 Uhr – Open Doors
18:00 Uhr – "How to BMAD: Software entwickeln, ohne Code zu schreiben?" – Fabian Walther
19:00 Uhr – "Die produktive Einsamkeit – was wir verlieren, wenn KI unser wichtigster Gesprächspartner wird" – Daniel Westheide
20:00 Uhr – Open End

### Vorträge

"How to BMAD: Software entwickeln, ohne Code zu schreiben?" – Fabian Walther

Wann Spec-Driven Development sinnvoll sein kann und wo wir unsere Energie lieber anders investieren sollten.

Spec-Driven Development verspricht den vollen Software Development Lifecycle in Personalunion umsetzen zu können. Wir schauen uns an was dahinter steckt und wie das in der Praxis aussieht. Spoiler: So einfach ist es nicht. Deshalb möchte ich darüber hinaus einen Ansatz präsentieren, wie wir effizient mit Agenten fachliche Probleme lösen. Dazu bauen wir einen Harness und reden weiterhin mit Menschen.

"Die produktive Einsamkeit – was wir verlieren, wenn KI unser wichtigster Gesprächspartner wird" – Daniel Westheide

JetBrains hat Code With Me eingestellt. Die Begründung: sinkende Nachfrage. Teams hätten "andere Kollaborations-Workflows" gefunden. Aber was genau haben sie gefunden – und was haben sie dabei verloren?

KI-Assistenz macht uns produktiver. Das ist real und unbestreitbar. Aber sie verändert still und leise wie wir Entscheidungen treffen, wen wir noch fragen, was im Team geteilt wird und was nicht mehr. Man spricht den ganzen Tag mit jemandem. Nur nicht mehr miteinander.

Die Folgen sind subtil: ein ADR der vollständig aussieht aber nur eine Perspektive kennt. Eine Architekturentscheidung die niemand hinterfragt hat weil sie sich bereits durchdacht anfühlte. Wissen das im Team nicht mehr ankommt weil es keinen Weg mehr findet.

Ich schaue mir an warum das passiert, was dabei strukturell verloren geht und welche konkreten Praktiken helfen können, ohne auf die Vorteile agentischen Arbeitens zu verzichten.

### Über die Speaker

Fabian Walther beschäftigt sich bei INNOQ als Architekt und Entwickler besonders gern mit allem was Entwicklungsteams motiviert und (dadurch) erfolgreich macht. Dabei spielen für ihn organisatorische Rahmenbedingungen ebenso eine Rolle wie technische Werkzeuge. Technologisch fühlt er sich besonders im JVM-Umfeld zuhause und ist großer Fan von Continuous Delivery. Darüber hinaus ist Speaker auf verschiedenen Konferenzen, Trainer und ein Co-Host des INNOQ Podcast und Youtube Kanals.

Daniel Westheide ist Senior Consultant bei INNOQ mit Schwerpunkt auf Software-Architektur und Entwicklungspraktiken. Sein interdisziplinärer Werdegang verbindet Software Engineering mit Kognitionspsychologie und Mensch-Computer-Interaktion. Er interessiert sich besonders dafür, wie Entwicklungspraktiken und Tools zusammenwirken und sich auf die Fähigkeiten von Entwicklern sowie die Leistung von Teams auswirken. Er ist Autor mehrerer Bücher zur funktionalen Programmierung.

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