meQ-Practice: Perspektivwechsel | Gemeinschaft
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Es gibt wenige Dinge, die man ganz allein schafft. Seine Gemeinschaft zu finden und zu gestalten ist eine wiederkehrende Lebensaufgabe — und eine der persönlichsten. Was für Fähigkeiten braucht es dafür? Mindestens vier: Kontaktfähigkeit, Perspektivübernahme, Konfliktfähigkeit und Gemeinschaft gestalten („The Art of Community").
Diesmal geht es um Perspektivübernahme. Sie macht das Leben leichter durch weniger Stress infolge von Fehlinterpretationen: Wer versteht, warum jemand so handelt, fühlt sich seltener persönlich angegriffen. Es schult die soziale Intelligenz und das Lesen zwischen den Zeilen, was im Gespräch sicherer und souveräner macht.
Als Voraussetzung für Gemeinschaft gilt: Ohne Perspektivübernahme bleibt jede Gruppe nur eine Ansammlung von Einzelkämpfern, die sich gegenseitig auf die Füße treten. Erst wenn ich verstehe, wo dein Raum aufhört und meiner anfängt, können wir den gemeinsamen Raum gestalten.
Freitags 17:00 ist Schluss mit der Arbeit und das Wochenende startet:
You've got to be Mensch. (B. Wilder)
