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Zur Tiefe der menschlichen Existenz gehört die Schicht des biologischen Lebens mit dem organischen Zusammenhang, der Fortpflanzung und dem Wachstum, dazu gehört aber auch die psychische Schicht der Emotionen wie Freude und Trauer, Angst und Hoffnung, zudem das Verhältnis von Bewusstsein und Unbewusstem. Wenn nun das Geistige als nächste Schicht hinzukommt, d.h. die Erkenntnis der Dinge in der Welt und die Selbstreflexion, springt die abgründige Komplexität der spezifisch menschlichen Lebensweise ins Auge.
Prof. Dr. Illies wird sich dieser Dimension unseres Wesens im nächsten Vortrag dieser Reihe annehmen.

Dies ist der vierte von zehn Vorträgen, die sich über das ganze Jahr bis zum Dezember mit der Frage beschäftigen: Wie ist es, ein Mensch zu sein? Hierzu hat REFLEX renommierte Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen gewonnen.

Christian llies studierte Biologie, Kunstgeschichte und Philosophie in Heidelberg und Konstanz und wurde als Rhodes Scholar an der Universität Oxford mit einer Arbeit über Kants Ethik promoviert. Nach der Habilitation an der RWTH Aachen folgten Professuren unter anderem an den Technischen Universitäten Eindhoven und Delft. Seit 2008 hat er den Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Philosophie der Neuzeit in Bamberg inne – und disputiert immer wieder zu seiner Freude in Hannover.

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