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Der Tod ist nicht nur etwas, das irgendwann passiert.
Wenn wir genau hinschauen, begegnen wir ihm jeden Tag.

In unserem Körper sterben ständig Zellen ab.
Andere entstehen neu.
Ein fortwährender Kreislauf von Gehen und Werden.
In diesem Sinne blicken wir dem Tod täglich ins Auge –
oft, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Und doch verändert sich alles, wenn der Tod nicht mehr abstrakt ist.
Wenn nicht nur Zellen sterben, sondern ein Mensch.
Ein naher Mensch.
Ein Elternteil.
Ein Freund.
Oder jemand, der noch mitten im Leben stand.

Was macht das mit uns?
Mit unserem Körper, unserem Atem, unserer Beziehung zum Leben?
Was geschieht, wenn plötzlich jemand fehlt, der immer da war?
Wenn etwas unwiderruflich zu Ende ist?

Dieser Workshop lädt dazu ein, dem Tod nicht auszuweichen –
sondern ihm bewusst zu begegnen.

Im Mittelpunkt steht ein Impulsvortrag unseres Gastredners Tobias,
der seine persönliche Geschichte teilt.
Eine Geschichte von Verlust, von Endlichkeit
und davon, wie der Tod das eigene Leben verändert –
nicht theoretisch, sondern zutiefst menschlich.

Nach diesem Vortrag lassen wir das Gehörte nicht einfach stehen,
sondern schaffen Raum, damit es sich setzen und integrieren kann.

In einer Breathwork-Session begegnen wir dem Tod auf eine andere Weise.
Über den Atem.
Denn der Atem hält uns am Leben.
Wenn wir nicht atmen, sterben wir.
Indem wir bewusst atmen, entgegnen wir dem Tod –
nicht im Kampf, sondern in Präsenz.

Es geht nicht darum, Antworten zu finden oder etwas „zu überwinden“.
Es geht darum, zu spüren.
Zu integrieren.
Und dem Lebengerade in seiner Endlichkeit
ehrlich zu begegnen.

Das ist ein Treffen nur für Männer!
Für die Teilnahme setzen wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 15 € voraus.

Nach dem Austausch gibt es ein Mitbring-Buffet – bring bitte etwas mit,
damit wir es gemeinsam genießen können.

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