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KI ist in vielen Organisationen angekommen. Tools werden ausgerollt, Piloten gestartet, Trainings angeboten. Und trotzdem passiert in vielen Teams erstaunlich wenig. Oder das Falsche.

Oder es entsteht eine seltsame Dynamik: offiziell sind alle dafür, aber unter der Oberfläche brodelt es.

Das liegt selten an der Technologie. Es liegt daran, dass KI-Einführung etwas berührt, worüber in den meisten Organisationen nicht gesprochen wird: die professionelle Identität von Menschen.

Wenn KI in Arbeitsweisen eingreift, die über Jahre gewachsen sind, dann ist das kein Software-Update. Es ist ein Eingriff in das, woraus Menschen ihren Stolz, ihre Kompetenz und ihre Selbstwirksamkeit ziehen.

Die Botschaft, die bei vielen ankommt – ob beabsichtigt oder nicht – lautet: "Dein Prozess reicht nicht mehr. Dieses Ding kann es besser."

Das erzeugt Reaktionen. Und die sehen von außen oft aus wie Widerstand, Skepsis oder Desinteresse. Aber dahinter steckt häufig etwas anderes: verletzte Identitäten, bedrohte Expertise, die Angst vor Entwertung – oder schlicht die Frage: Zählt das, was ich kann, hier noch?

Genau hier setzen wir an.

In diesem 60-minütigen Lunch & Learn (inkl. Reflexion und Austausch) geht es nicht um Adoption-Strategien, Change-Kommunikation oder Tooling. Es geht um die Frage, was KI-Einführung für Menschen wirklich bedeutet und was das für Führung heißt:

  • Warum das, was wie Widerstand aussieht, oft die intelligenteste Reaktion im Raum ist.
  • Wo die Grenze liegt zwischen "Überzeugen" und "Überreden". Und warum Argumente dort versagen, wo Identität berührt ist.
  • Warum es einen fundamentalen Unterschied macht, ob Führung ein Leistungs-Narrativ sendet ("KI macht euch schneller") oder ein Entwicklungs-Narrativ ("KI kann euch beim Denken unterstützen")... und warum das zweite nur wirkt, wenn es strukturell gedeckt ist.
  • Und warum KI-Einführung weniger wie eine Software-Installation ist und mehr wie eine Unternehmensintegration, mit allem, was dazugehört: Irritation, Doppelstrukturen, Unsicherheit, Kränkungen.

Dieses Lunch & Learn richtet sich an alle die spüren, dass KI-Projekte an etwas scheitern, das sich mit besseren Schulungen und lauterem Kommunizieren nicht lösen lässt.

Es ist kein Tool-Workshop und keine Einführung in Change-Management. Es ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: auf die Menschen, die diesen Wandel tragen sollen.

Geleitet wird die Session von André Cramer aus dem Lumen Team**. Er ist Experte für menschenzentrierte Technologie und Leadership- & Transformationsbegleiter. Er bringt Technikverständnis, Haltung und systemische Schärfe zusammen für die souveräne Gestaltung und Anwendung von KI in Organisationen.

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