About us
- Neue Methoden
- Tools mit Sinn
- Praktisches zu künstliche Intelligenz
- Mindset, Strategie, Kultur und Kommunikation für Teams und Organisationen
- Emotionale Intelligenz, Effective Teaming, Resilienz und Neuro-Leadership mit Lumen & Search Inside Yourself
Mehr über Lumen & Finde Zukunft:
https://www.lumen-partners.com
https://finde-zukunft.de/
Search Inside Yourself Trainings und Retreats:
https://www.lumen-partners.com/search-inside-yourself
Kostenfreie E-Books, Kurse und mehr:
https://finde-zukunft.shop/collections/finde-zukunft
Upcoming events
2

(Zu) klein gedacht: Über den Reflex, KI in vorhandene Abläufe zu pressen...
·OnlineOnlineKI ist angekommen. Die Tools funktionieren. Die Lizenzen sind gekauft. Und trotzdem bleibt in den meisten Unternehmen der Ertrag weit unter dem, was alle erwartet hatten.
Der Grund liegt selten in der Technologie. Er liegt in einem Reflex, der so selbstverständlich ist, dass er kaum auffällt. Wenn KI ins Unternehmen kommt, legen wir sie auf das, was ohnehin schon da ist, und fragen, wo sich Zeit und Kosten sparen lassen. Wir tauschen den Motor. Die Fabrik bleibt dieselbe.
Dieses Muster ist historisch vertraut. Als Fabriken um 1900 von Dampf auf Elektrizität umstellten, ersetzten sie zuerst nur den Antrieb. Grundrisse, Maschinen und Arbeitsabläufe blieben, wie sie waren, und der Produktivitätsschub blieb aus. Er kam erst zwei Jahrzehnte später, als die Fabrik selbst neu gebaut wurde. Robert Solow beschrieb 1987 dasselbe Phänomen für den Computer. 2026 steht es wieder im Raum.
Die Daten dazu sind inzwischen deutlich. BCG findet, dass nur ein kleiner einstelliger Prozentsatz der Unternehmen KI-Wert in großem Maßstab realisiert, während die Mehrheit trotz erheblicher Investitionen keinen materiellen Nutzen sieht. McKinsey hat fünfundzwanzig Faktoren getestet und einen einzigen gefunden, der am stärksten mit der Ergebniswirkung von KI zusammenhängt. Es ist die grundlegende Neugestaltung von Arbeitsabläufen. Genau die findet fast nirgends statt.
In diesem 60-minütigen Lunch & Learn (inkl. Reflexion und Austausch) geht es nicht um Prompting, Tools oder Use-Case-Listen. Es geht um die Frage, warum Organisationen KI fast automatisch zu klein denken, und was Führung ändern muss, um vom Optimieren des Bestehenden zum Neudenken zu kommen.
- Warum der Effizienzreflex so stabil ist, und welche Mechanismen im Denken, in der Organisationslogik und in der Technologie selbst ihn zuverlässig am Leben halten.
- Warum ausgerechnet Unternehmen im Dauersparmodus am wenigsten fähig sind, in KI einen Effizienzhebel zu erkennen. Und was die Forschung zu Bedrohung und Erstarrung dazu seit vierzig Jahren weiß.
- Warum konservative KI-Nutzung häufig rational ist, von Compliance über fehlende Absorptionsfähigkeit bis zur Mitbestimmung. Und warum das, was nach Trägheit aussieht, meist handfeste Interessen sind.
- Was die Gestaltungslücke ist, woran du sie in deiner eigenen Organisation erkennst, und welche drei Fragen den Weg aus ihr heraus öffnen.
Dieses Lunch & Learn richtet sich an alle, die KI bereits im Einsatz haben und den Verdacht hegen, dass der bisherige Ertrag unter dem liegt, was möglich wäre.
Es ist kein Tool-Workshop und keine Einführung in KI. Es ist eine Einladung, einen Schritt zurückzutreten und die Frage zu stellen, die im Tagesgeschäft fast nie gestellt wird. Ist unsere Organisation noch für das gebaut, was jetzt wirklich gebraucht wird?Geleitet wird die Session von André Cramer aus dem Lumen Team. Er ist Experte für menschenzentrierte Technologie und Leadership- & Transformationsbegleiter. Er bringt Technikverständnis, Haltung und systemische Schärfe zusammen für die souveräne Gestaltung und Anwendung von KI in Organisationen.
15 attendees
Unter Strom: Warum KI erschöpft, was sie entlasten soll.
·OnlineOnline** wegen der vielen Nachfragen: Wiederholung dieser Session vom Juli am 20.11.26 **
KI macht schneller. Die Tools funktionieren. Die Adoption steigt. Und trotzdem berichten immer mehr Menschen von einem seltsamen Gefühl: Sie schaffen mehr als je zuvor und sind danach leerer als je zuvor. Nicht erschöpft im klassischen Sinn. Anders. Ein neues Müde.
Das liegt nicht an zu viel Arbeit im alten Sinn. Es liegt daran, dass KI die kognitive Architektur von Arbeit verändert.
Was früher Denken war, ist jetzt Prüfen. Was früher Erzeugen war, ist jetzt Orchestrieren. Die menschliche Rolle verschiebt sich unsichtbar. KI übernimmt kognitive Arbeit auf allen Ebenen, von der Routinerecherche bis zur strategischen Analyse. Gleichzeitig wird das, was im Kopf der Menschen übrig bleibt, anspruchsvoller und dichter. Die gewonnene Zeit füllt sich von selbst mit neuer Arbeit, nicht weil jemand es anordnet, vielmehr weil KI zusätzliche Aufgaben so leicht zugänglich macht, dass ein Gefühl von Schwung entsteht.
Aktuelle Forschung von Wharton, MIT Media Lab, Stanford und BCG zeigt konsistent: Unreflektierter KI-Einsatz setzt Denkfähigkeit, Motivation und Zusammenarbeit systematisch unter Druck. KI nimmt uns nicht nur Arbeit ab. Sie gibt uns andere Arbeit zurück. Und diese andere Arbeit ist kognitiv anspruchsvoller, unsichtbarer und schwerer zu messen als alles, was sie ersetzt hat.
In diesem 60-minütigen Lunch & Learn (inkl. Reflexion und Austausch) geht es nicht um Prompting, Tools oder Adoptionsstrategien. Es geht um die Frage, was KI mit den Menschen in Organisationen macht, und was Führung tun kann, damit Produktivität nicht auf Kosten von Denkfähigkeit und Resilienz geht:
- Warum die gewonnene Zeit so oft nicht bei den Menschen ankommt, obwohl niemand sie wegnimmt. Und warum der Mechanismus intrinsisch ist, nicht von oben verordnet.
- Was „Brain Fry" von Burnout unterscheidet, warum HR es mit den bisherigen Instrumenten nicht erkennt, und was Führungskräfte stattdessen sehen müssen.
- Warum es einen fundamentalen Unterschied macht, ob Menschen KI als Werkzeug nutzen oder ob sie ihr das Denken überlassen. Und warum dieser Unterschied gestaltbar ist.
- Wie Führung Arbeitsumgebungen schaffen kann, in denen KI tatsächlich entlastet statt erschöpft, und welche konkreten Hebel dafür zur Verfügung stehen.
Dieses Lunch & Learn richtet sich an alle, die spüren, dass
KI-Nutzung etwas verändert, das sich mit schnelleren Workflows und besseren Prompts nicht erklären lässt.
Es ist kein Tool-Workshop und keine Einführung in Change-Management. Es ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: auf das, was unter der Oberfläche passiert, wenn Organisationen KI einführen, ohne die menschliche Seite mitzugestalten. Und auf das, was Führung konkret tun kann, um das zu ändern.
Geleitet wird die Session von André Cramer aus dem Lumen Team**. Er ist Experte für menschenzentrierte Technologie und Leadership- & Transformationsbegleiter. Er bringt Technikverständnis, Haltung und systemische Schärfe zusammen für die souveräne Gestaltung und Anwendung von KI in Organisationen.
2 attendees
Past events
68


