Oftmals spreche ich am Jahresende mit Menschen darüber, was sie sich für das neue Jahr für Vorsätze machen. Fast immer höre ich etwas wie "Nichts, denn ich halte es ja doch nicht ein". Wenn ich etwas näher darauf eingehe, kommt immer wieder das gleiche heraus, da alle ihre eigene Motivation maßlos überschätzen, nehmen sich viele nichts mehr vor. "Es ist besser sich nichts vorzunehmen, dann enntschäusche ich mich auch nicht, wenn ich es nicht schaffe."
Und so plätschert das Leben vieler Menschen vor sich hin. Ab und zu macht sinnvolle Dinge weil sie Spaß machen oder man überwindet sich, aber insgeheim sind es mehr die äußeren Umstände wie Partner, Freunde, Familie, Kollegen, Vorgesetzte, die einen ins Handeln bringen und nicht weil man es selbst möchte.
Wie ein Blättchen im Wind mal in die eine, mal in die andere Richtung.
Fast die Hälfte unseres Handelns sind Gewohnheiten und maßgeblich verantwortlich für unsere Lebensqualität.
Hier ein paar Statistiken wie es um die deutsche Bevölkerung steht.
Übergewicht: etwa 40-60% der Erwachsenen und 15% der Kinder sind übergewichtig
Alkohol: etwa 20% der Deutschen trinken regelmäßig Alkohol mit hohem Risiko für die Gesundheit. Und fast 50% der Deutschen hatten Lebensphasen mit risikoreichen Alkoholkonsum
Smartphone: Deutsche nutzen rund 2,5 Stunden täglich Ihre Handys. Bei jugendlichen und jungen Erwachsenen sind es eher 3 bis 5 Stunden durchschnittlich.
Bewegung: immerhin 34 Minuten täglich im bundesweiten Schnitt - oha. Ganz schön sportlich. Rund die Hälfte der Bevölkerung erreicht die WHO -Empfehlung von 150 Minuten Bewegung pro Woche nicht.
Du erfährst in einer Präsentation etwas über die Psychologie von Gewohnheiten. Und nein es hat nichts mit 21 Tagen zu tun.
Du lernst quasi ein paar Tricks, dich selbst auszutricksen, dass zu tun, wovon du mittel- und langfristig glaubst, dass es gut für dich ist, obwohl du dich auch auf dein Sofa setzen könntest und ein Vanille-Eis mit karamellisierten und gesalzenen Mandelsplittern genießen könntest, während deine Lieblingsserie läuft und dein Smartphone dich erinnert, wenn auf Social Media möglicherweise etwas lebensverändernd Wichtiges passiert.
Hier ein Beispiel mit dem Klassiker unter allen Gewohnheiten. Das Zähneputzen. Nehmen wir mal an, Heike putzt die nächsten zwei Jahre einfach ihre Zähne nicht mehr. Und ihre Zwillingschwester Sybille schrubbt für 2 Minuten Abends über ihre weißen Diamanten. Zwei Jahre mal 365 Tage für je 2 Minuten macht 1460 Minuten oder gute 24 Stunden. Was meint ihr, wem geht es besser nach den 2 Jahren?
Es gibt noch viel mehr Gewohnheiten wie Zähneputzen die auch bei wenigen Minuten einen immensen Unterschied in deiner Lebensqualität haben.
Dieses Mal gebe ich einen kleinen Überblick was hilfreich ist um gute Gewohnheiten zu etablieren und schlechte Gewohnheiten mit möglichst wenig Aufwand loszuwerden.
Es gibt die Möglichkeit für Fragen und Austausch. Übungen gibt es dieses Mal vermutlich keine.
Nutze jetzt die Möglichkeit spontane Entscheidungen zur Angewohnheit zu werden und melde dich an, trag es dir in dein Kalender ein und sei live dabei.