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Zum BonnerAgile Oktober-Meetup gibt es wieder einen spannenden Tech Talk. Diesmal sind wir zu Gast bei doctronic [1], wo Falko Riemenschneider uns einen interessanten Einblick in die Full-Stack-Web-Entwicklung mit Clojure geben wird:

Neu entstehende Web-Anwendungen werden im Frontend zunehmend als "Single-Page-Applications" auf Basis größerer Mengen JavaScript entwickelt, um so den gestiegenden Erwartungen der Nutzer an die Interaktivität gerecht zu werden.

JavaScript ist im Backend mit NodeJS zwar technisch möglich, hat aber in puncto Skalierbarkeit und Multithreading Beschränkungen. Zudem ist JavaScript eine Programmiersprache mit etlichen "Risiken und Nebenwirkungen". Im Backend wird JavaScript kaum so selbstverständlich verwendet wie im Frontend.

In der Konsequenz müssen viele Projekte heute neben einem Backend-Technologie-Stack zusätzlich einen JavaScript-Technologie-Stack für die Frontend-Entwicklung in den Griff kriegen.

Die funktionale Programmiersprache Clojure bietet mit ClojureScript das verlockende Versprechen, die gleiche Sprache und Kern-Bibliotheken im Frontend wie im Backend zu benutzen. Als funktionale Sprache für den Browser harmoniert ClojureScript überdies perfekt mit Facebooks React und bietet auf dieser Basis ein verblüffend robustes und interaktives Programmiermodell für den Browser an.

Falko Riemenschneider, Software-Architekt bei doctronic und Organisator der Clojure User Group in Bonn, zeigt an einer laufenden Anwendung, wie man als Clojure Entwickler Fullstack-Software erstellt.

[1] http://www.doctronic.de/anfahrt/

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