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Die Java User Group Hessen (JUGH) ist Teil der internationalen Java Community und widmet sich dem freien Know-how-Transfer zwischen Java-Enthusiasten. Der Heimatsitz der JUGH ist Kassel.

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Endlich aufgeräumt: Clean Code steigert die Software-Qualität (A. Roczniewski)

Software ist nie fertig und unterliegt ständigen Änderungen durch Anforderungen, neue Technologien oder Fehlerbehebungen. Wenn diese Änderungen unter Druck realisiert werden müssen, leidet die Software-Qualität. Typische Herausforderungen:

• Kurz vor dem Release wird noch eine Anforderung geändert
• Produktionsprobleme verzögern die aktuelle Entwicklung
• Das Testing kommt durch Fehlentscheidungen zu kurz

Wie in einer Küche mit vielen Köchen arbeiten Entwickler Tag für Tag an einer gemeinsamen Codebasis, manchmal über Jahre hinweg. Wer seinen Quellcode da nicht unter Kontrolle hat, bewegt sich rasant auf einen wirtschaftlichen Totalschaden zu, verursacht durch technische Schulden. Dieser Gefahr können wir mit Clean Code wirksam entgegenwirken.

Denn mithilfe von Clean Code produzieren wir lesbaren und damit wartbaren Quellcode. So, dass jeder Entwickler sich leicht im Softwareprojekt zurechtfinden kann.

Clean Code ist an sich nichts neues, jeder Entwickler weiß, dass er "eigentlich" sauberen und lesbaren Code schreiben sollte. Aber werden wir diesem Anspruch in der Praxis immer gerecht?

In meinem Vortrag verdeutliche ich die Wichtigkeit von Clean Code und gebe einen unterhaltsamen und praxisnahen Einblick zu:

• den Folgen von unlesbarem Code und den Vorteile von Clean Code,
• den Basics der Clean-Coding-Regeln mit Beispielen und Best Practices,
• der Rolle von Refactoring und Unit-Testing beim Clean Coding.

Zum Speaker:

Arkadius Roczniewski (aka Arek) arbeitet seit 2015 bei der Micromata GmbH als Softwareentwickler. Sein Aufgabenfeld umfasst die Entwicklung von Frontend- und Backkomponenten sowie die Pflege der Softwarequalität und Wartung produktiver Softwaresysteme. Mit 15 Jahren Berufserfahrung ist Arek bereits in verschiedensten Bereichen der Softwarebranche unterwegs gewesen. Darüber hinaus betreibt er seit 2012 die Plattform https://lerneprogrammieren.de, auf der er seine Programmiererfahrung in Form von Onlinekursen und Seminaren frei zur Verfügung stellt.

Prozessorchestrierung und Systemintegration mit Camunda (Dr. Björn Decker)

BPMN als Sprache zur Prozessmodellierung ist heutzutage in der Anforderungsdefinition / Business Analyse fester Bestandteil für die Visualisierung von Abläufen und Geschäftsprozessen.

Durch die Nutzung von Workflowengines ist es möglich, auf BPMN-basierte Prozessmodelle anschließend sogar direkt ausgeführt werden.

Camunda ist ein Beispiel für eine solche Workflowengine, die sowohl als eigenständige Programm-Komponente als auch embedded betrieben werden kann.

Ein dabei häufig unterschätzter Aspekt sind die Möglichkeiten für die systemübergreifende Prozessorchestrierung/-integration, die sich durch BPMN ergeben. So können bspw. Umsysteme direkt im Prozessablauf angesprochen werden oder selbst Nachrichten an bereits laufende Prozessinstanzen senden.

Im Vortrag werden Möglichkeiten, die BPMN für Prozessorchestrierung und -integration bietet, vorgestellt und anhand von Beispielen mit der Workflowengine Camunda verdeutlicht.

Es wird außerdem thematisiert, welche Herausforderungen beim Einbetten von Camunda in bestehende Software zu beachten sind - und wie diese gelöst werden können!

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