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  • Agile Architekturarbeit - Richtig Entscheiden

    Online event

    BITTE BEACHTEN: Ihr müsst euch bei der Online-Videoplattform "Crowdcast" für unser Online-Event anmelden. Den Anmelde-Link bekommt ihr angezeigt, wenn ihr an unserem Meetup teilnehmt. Wir schwenken auch auf Remote-Meetups für das Software Architecture Meetup Nürnberg um und freuen uns, Vortragende aus der Region bei uns begrüßen zu dürfen! Zusätzlich haben wir ein kleines Special für euch (siehe ganz unten)! Vortragsinhalt: Explizite Architekturentscheidungen sind „uralt“. Im Rahmen von agiler Architekturarbeit in parallel arbeitenden Teams spielen Architekturentscheidungen jedoch eine noch wichtigere Rolle. Wir motivieren dieses Thema und teilen Erfahrungen aus unserer Praxis. Sprechende: Christian Ringler – Enterprise Architekt im IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit Ulrich Gerkmann-Bartels (enpit) – Lead Architekt und agiler Enabler in der Online Portal Organisation der Bundesagentur für Arbeit Anmeldung Online-Videoplattform: Ihr müsst euch bei der Online-Videoplattform "Crowdcast" für unser Online-Event anmelden. Den Anmelde-Link bekommt ihr angezeigt, wenn ihr an unserem Meetup teilnehmt. Bitte beachtet bei Crowdcast, dass nach der Eingabe eurer E-Mail-Adresse (zum Versand des Registrierungslinks und der Erinnerungsmail) noch die Eingabe eures Namens erfolgt. Crowdcast lässt sich hier ab und an ein wenig Zeit, bis dieses Eingabefeld angezeigt wird. Mit der Anmeldung legst Du einen kostenfreien Account bei Crowdcast.io an. Diesen kannst Du bei anderen Crowdcast.io-Events weiterhin nutzen. Crowdcast wird uns dankenswerterweise kostenfrei von INNOQ zur Verfügung gestellt. Das Meetup wird nicht aufgenommen. SPECIAL: Ab 17:45 Uhr und nach dem Vortrag gibt es ein Networking-Event in Mozilla Hubs! Ihr könnt in den virtuellen Raum dazukommen und euch mit anderen unterhalten. Den Link gibt es für euch in der Anmeldebestätigung über Crowdcast. Mozilla Hubs ist eine offene Plattform und wird durch die Rechenleistung der Teilnehmenden limitiert. Bitte habt Verständnis dafür, falls etwas nicht so funktioniert wie es sein soll.

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  • Michael Plöd: Visualisierung soziotechnischer Architekturen mit Context Maps

    Update: Leider fällt der Vortrag von Stefan Tilkov krankheitsbedingt aus. Wir freuen uns aber, dass Michael Plöd von INNOQ einspringt. Michael wird uns ein hochspannendes Thema rund um die Organisation von Teams und Softwarearchitekturen vorstellen! Kurzbeschreibung: Context Maps sind ein integraler Bestandteil des Strategic (Domain-driven) Design. Mit Context Maps wird versucht, den Kontakt zwischen Bounded Contexts auf formeller Ebene in ganzheitlicher Sicht darzustellen. Dabei geht es neben den üblichen Liefer- und Leistungsbeziehungen aber auch sehr stark um organisatorische Aspekte. Der Vortrag startet mit einer kurzen Einführung zum Thema Bounded Context, um dann mit diesem Wissen alle Facetten der Context Map zu erklären. Hierbei gehen wir unter anderem auch auf die Begriffe Up- und Downstream-System ein. Weiterhin werden alle Patterns, die sich inzwischen in der DDD Community rund um die Context Map angesammelt haben, praxisnah erläutert. Abschließend werden im Rahmen der Session noch Notationsformen für Context Maps vorgestellt. Über den Sprecher: Michael Plöd ist Fellow bei INNOQ. Seine aktuellen Interessengebiete sind Microservices, Domain-driven Design, Alternativen zu alt eingewachsenen Softwarearchitekturen, Event Sourcing und Präsentationstechniken für Entwickler und Architekten. Michael ist zudem Autor des Buchs „Hands-on Domain-driven Design - by example“. Organisatorischer Hinweis: Wir sind wieder in einem Hörsaal der TH Nürnberg zu Gast. Leider können wir hier kein Essen und Trinken bereitstellen. Im Anschluss gibt es aber wieder die Möglichkeit, in einem nahegelegenen Restaurant noch weiterzudiskutieren und sich zu stärken.

  • Markus Harrer: Spiel mit der Qualität

    TeamBank AG

    Dieses Mal sind wir zu Gast in den Räumen der TeamBank AG, die uns auch Essen und Getränke (belegte Brötchen und Laugengebäck) zur Verfügung stellt! Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Ablauf: Ab 17:30 Uhr: Einlass, Essen, Getränke, Networking Ab 18:00 Uhr: Beginn mit dem Thema des Abends Ca. 19:45 Uhr: Ende der Veranstaltung Thema: Zum Jahresabschluss werden wir uns in einer kleineren Runde mit einem sehr wichtigen Grundlagenthema im Bereich der Softwarearchitektur beschäftigen: Qualitätsanforderungen! Die richtigen Qualitätsanforderungen an Softwaresystemen geben uns eine wertvolle Basis, um richtige Entscheidungen treffen zu können. Aber wie kommen wir an diese Anforderungen und den dazu passenden Lösungen? In diesem Hands-On-Meetup ermitteln wir gemeinsam überprüfbare Qualitätsziele und üben die Entscheidungsfindung für ein kleines Fallbeispiel in Theorie und (Spiel-)Praxis. Dazu werden wir in kleinen Gruppen aus den uns beschriebenen Ideen jeweils qualitativ angemessene Systeme schaffen. Aber Vorsicht! Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, was "Qualität" bedeutet. Und ab und an soll es auch vorkommen, dass sich unsere Randbedingungen ändern! Wer schon immer wissen sollte, wie das Thema "Qualität" im Softwarearchitekturumfeld angegangen werden kann, ist hier genau richtig! Über den Vortragenden: Markus Harrer arbeitet seit über zwölf Jahren in der Softwareentwicklung. Seine Spezialgebiete sind Clean Code, Softwaresanierung und Software Analytics. Als Berater und Trainer bei INNOQ hilft er, Software nachhaltig und strategisch sinnvoll zu verbessern. Teilnahmehinweise: In diesem Meetup ist die Teilnahmeanzahl eingeschränkt, da es sich um einen interaktiven Workshop handelt. Für den Zutritt zum Gebäude brauchen wir zudem eure echten Namen (bitte auch etwas zur Identifikation mitbringen). Eure Namen werden nur für dieses Meetup verwendet. Bitte meldet euch auch rechtzeitig ab, wenn ihr nicht mehr teilnehmen könnt! Wer keinen Platz mehr bekommen hat, aber unbedingt an diesem Abend bei einem Community-Event in Nürnberg teilnehmen möchte, ist vielleicht an diesem hier interessiert: https://www.meetup.com/de-DE/JUG-Nurnberg/events/265924623/

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  • Aminata Sidibe: Think beyond the GUI

    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

    Am Ende des Tages ist die beste Architektur für die Katz', wenn eine Anwendung keine Nutzer findet. Deshalb freue ich mich besonders kommende Woche meine Kollegin Aminata bei uns begrüßen zu dürfen, die uns erzählen wird, warum wir bei der Applikationsentwicklung über eine GUI hinaus denken sollten. Über den Talk: "Wir brauchen dafür eine (Web)App" - Diese und ähnliche Sätze fallen sehr häufig, wenn es um die Entwicklung digitaler Produkte und Services geht. Es passiert sehr schnell, dass wir in konkrete und schon bestehende Lösungsszenarien denken und unsere Architekturen somit automatisch auf diesen Szenarien aufbauen. Durch die Allzweck-Waffe Smartphone sind wir es mittlerweile gewohnt, fast alles auf einen Display zu bringen, was in unseren Köpfen in Form einer Idee schwebt - Ohne vielleicht einen Schritt zurück zu gehen um uns über den Nutzer in seinem konkreten Kontext Gedanken zu machen. Ist eine angepriesene smarte Lösung zum Beispiel wirklich immer smart?! Oft kann ein GUI sogar den Nutzer eher stören, als dass es ein konkretes Problem löst. Wie sinnvoll ist es also seine Produktideen direkt als Bedienelement zu denken? Gibt es in der heutigen Zeit nicht Alternativen, mit denen wir den Menschen, der hinter der Benutzung steht, sinnvoller unterstützen können, als mit grafischen User Interaces? In meinem Talk möchte ich über die Probleme von grafischen UserInterfaces sprechen, um gleichzeitig zu alternativen Denkansätze zu inspirieren. Die Auswirkungen auf die tägliche Architekturarbeit möchte ich auch gerne in der Runde diskutieren. Über die Speakerin: Aminata Sidibe ist Principal Consultant bei INNOQ. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Umsetzung komplexer Applikationen und eCommerce-Projekte. Ihr Fokus liegt auf der Mensch-Maschinen-Interaktion. (GUIs, Voice UIs, Smart Home, ..). Themen im Bereich der User Experience gehören neben der Technologie zu ihrer täglichen Arbeit

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  • Peter Gafert: Rettet den Mud-olithen

    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

    Nachdem wir einen Monat Sommerpause gemacht haben, freue ich mich besonders mit Peter Gafert und Daniel Götz zwei Architekten bei uns zu begrüßen, die sich dem Thema Modernisierung von Legacysystemen verschrieben haben. Zum Thema: In der letzten Dekade hat die Komplexität von Software immer stärker zugenommen. Oftmals war der Beginn harmlos: eine Hand voll Entwickler, eine Kerndomäne, das Leben war einfach. Doch dann passierte etwas Schreckliches: Das Produkt wurde erfolgreich. Und mit diesem Erfolg wurde die Entwicklungsmannschaft größer und größer, Subdomäne um Subdomäne kam hinzu und mehr und mehr Features wurden angefragt. Mittlerweile gibt es viele dieser "historisch gewachsenen" Projekte und die Arbeit an ihnen ist nicht einfach. Einerseits sind sie die "Cash Cows" mit dutzenden oder hunderten an Personenjahren, welche in die Entwicklung investiert wurden. Andererseits sind sie mittlerweile der typische "Big Ball of Mud". Patterns werden inkonsistent verwendet, alles scheint von allem abzuhängen und neue Features oder Bugfixing verschlingen wahnsinnige Mengen an Budget. Wir wissen wo wir hinwollen: modulare Systeme, die es erlauben, Teile unabhängig voneinander weiterzuentwickeln. Aber wie kommen wir vom aktuellen Stand aus dort hin? Wenn sich Tausende von falschen Abhängigkeiten eingeschlichen haben? Und wir kontinuierlich Bugs fixen und Features entwickeln müssen? Wir können die Entwicklung nicht für ein Jahr komplett unterbrechen um die kaputten Strukturen zu reparieren. In diesem Vortrag erzählen wir über unsere Erfahrungen bei der Weiterentwicklung eines > 5 Mio. LOC Monolithen an welchem ca. 60 Entwickler parallel arbeiten. Wir werden Wege aufzeigen um solch einen "schwer navigierbaren Frachter" in eine bessere Zukunft zu steuern. Der Vortrag wird nicht nur Methodik erläutern, sondern auch ganz konkret anhand der Open-Source-Library ArchUnit (https://www.archunit.org) Muster vorstellen, die man in einem derartigen Umfeld einsetzen kann. Ein Umfeld der Art, dass jede Architekturregel, die man tatsächlich prüft, hunderte oder tausende von Verletzungen aufweist, so dass man diese unmöglich spontan reparieren kann. Wir werden sehen, wie man solch einen Monolithen reparieren und langsam, aber stetig, hin zu einem "Modulithen" mit sauberen Abhängigkeiten transformieren kann. Und das, ohne dabei die tägliche Entwicklung unterbrechen zu müssen oder versehentlich die bisher gewonnenen Erfolge im Zeitdruck des nächsten Releases zu zerstören. Der Vortrag wird einige Live-Examples enthalten, welche kurz in ArchUnit einführen, sich dann aber konkret mit detaillierten Patterns für die Restauration von gewachsenen Systemen beschäftigen. Über die Speaker: Peter Gafert ist Principal Consultant bei TNG Technology Consulting GmbH und beschäftigt sich im Projektalltag viel mit agiler Software-Architektur. Insbesondere wie Architektur in großen Projekten über viele Teams hinweg verbreitet, dokumentiert und wo möglich automatisiert sichergestellt werden kann. Um diese Arbeit zu erleichtern, hat er die Open-Source-Library ArchUnit (https://www.archunit.org) ins Leben gerufen und entwickelt diese nun kontinuierlich weiter. Daniel Götz kümmert sich als Senior Consultant bei der TNG Technology Consulting GmbH in seinem Alltag um die Wartung und Erweiterung historisch gewachsener Softwareprojekte. Da erodierte Softwarearchitektur eines der Grundprobleme gewachsener Anwendungen darstellt, findet er kontinuierlich neue Muster und Wege um diese unter den gegebenen Rahmenbedingungen in einen wartbaren Zustand zu überführen.

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  • Dr. Vera Gehlen-Baum: Agiles Lernen

    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

    Für unser nächstes Meetup freue ich mich ganz besonders, eine Expertin auf dem Gebiet des organisatorischen Lernen im deutschen Sprachraum begrüßen zu dürfen: Abstract: "Moment" werden Sie als Leser vielleicht denken - "Lernen ist doch etwas völlig individuelles - das hat doch jetzt gar nichts mit Softwarearchitektur zu tun!" Und Sie haben Recht und Unrecht zugleich. Ja Lernen ist etwas sehr individuelles und gerade deshalb hat es sehr viel mit Softwarearchitektur zu tun! In vielen Lernszenarien in Unternehmen steht nicht der Lernende im Mittelpunkt, sondern die zu vermittelnden Inhalte. So glauben z.B. viele Vorgesetzte zu wissen, was ihre Mitarbeiter brauchen und von welchen Inhalten und Kompetenzen sie am meisten profitieren. Im Ansatz des agilen Lernens drehen wir die Sache um und stellen den Lernenden in den Mittelpunkt. Es ist der Lernende der entscheidet was er braucht, in welcher Intensität und vor allem mit welchem Ziel! Möchten wir Architekturkompetenzen aus den Elfenbeimtürmen der Welt in die Teams bringen, braucht es ebenso wie beim agilen Lernen, Mut und Vertrauen um neue Sachen auszuprobieren- um Lernende Fehler machen und neue Wege entstehen zu lassen. In diesem Vortrag wird es um agiles Lernen gehen - was das ist, welche Voraussetzungen geschaffen werden sollten, um agiles Lernen zu erreichen und wie es im täglichen Doing umgesetzt werden sollte, damit sich agiles Lernen und agile Unternehmen gegenseitig befruchten. Bio: Dr. Vera Gehlen-Baum ist TeamLead für QualityLearning bei den und Geschäftsführerin bei den QualityMinds. Sie hat zum Thema Lernen mit neuen Medien promoviert. Vera Gehlen -Baum verfügt über 6 Berufsjahre in den Bereichen ProductOwner, Test und ScrumMaster. Ihre besondere Expertise liegt in Bereich des agilen Lernens. Zu diesem Thema hat Vera Gehlen-Baum in diesem Jahr bereits einen Vortrag vor den United Nations in New York gehalten. Weitere Vorträge im Bereich Lernen und Testen runden ihr Portfolio ab.

  • DWX Special - Fishbowl zu Domain-driven Design mit Marco Heimeshoff

    Nürnberg Convention Center NCC Ost

    !! Bitte unbedingt auch für das kostenlose Community-Night Ticket anmelden unter https://www.eventbrite.de/e/dwx-developer-week-2019-tickets-47580443387 und ausgedruckt mitbringen !! Über das Event: Dieses mal soll der Community-Austausch nicht zu kurz kommen. Dazu gibt es folgende Aktionen: Ab 19:00 Uhr: Treffen am Stand von INNOQ 19:15 Uhr - 20:00 Uhr: Gemeinsames Essen und Netzwerken 20:00 Uhr - 21:00 Uhr: Domain-driven Design Fishbowl (Raum Istanbul) 21:00 Uhr - 22:15 Uhr: weitere Sessions auf der DWX Über das Thema: Wir freuen uns sehr, u. a. Marco Heimeshoff an diesem Abend begrüßen zu dürfen! Wir veranstalten einen Fishbowl zum Thema Domain-driven Design (DDD)! Wir werden DDD ohne vorbestimmte Agenda in aller Breite und Tiefe mit Experten diskutieren. Gerne könnt ihr hier mit zahlreichen kontroversen Aussagen über DDD dazu beitragen, die Diskussion anzuheizen. Insbesondere wollen wir damit den Austausch unter den Teilnehmern fördern und dazu ermutigen, an der regen Diskussion aktiv teilzunehmen sowie natürlich eure eigenen Erfahrungen und Meinungen mit einzubringen! Über Marco: Marco Heimeshoff is a trainer, speaker and software developer from germany. He organizes KanDDDinsky, a conference about Domain-Driven Design and the art of business software and founded the german DDD community in 2013. Between consulting companies around the globe and his day job in building health care software you'll find him speaking at conferences about DDD, socio-technical systems and first principles. Marco Heimeshoff won't leave any stone unturned once you lend him an ear and sticky notes. He believes that life long learning, focus on language and compassion are the three pillars of quality development. With over a decade of experience he is helping teams to change and learn in all things from code to culture and to master Domain-Driven Design, agile software development, functional programming and CQRS with event sourcing. Zusätzliche Hinweise: Für unser nächstes Meetup haben wir uns an die Community Night im Rahmen der Developer Week angeschlossen. Einlass ist bereits ab 17:00 Uhr. Ab 19:00 Uhr treffen wir uns am Stand von INNOQ für ein geselliges Beisammensein. Getränke und Speisen werden von der DeveloperWeek gestellt. Ab 20:00 Uhr beginnt der Fishbowl. !! Bitte unbedingt auch für das kostenlose Community-Night Ticket anmelden unter https://www.eventbrite.de/e/dwx-developer-week-2019-tickets-47580443387 und ausgedruckt mitbringen!!

  • Einmal Dschungel und zurück! Geschichten über Leadership in der IT

    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

    Für unser viertes Meetup freue ich mich besonders, dass wir Cosima bei uns begrüßen dürfen. Leadership bedeutet für mich, dass man andere Kollegen mitnimmt und sie zu guten Lösungen führt. Egal ob man als einzelkämpfer-Architekt(in) tätig ist, oder es keine dedizierte Architektenrolle im Team gibt, ist Leadership ein wichtiger Erfolgsfaktor. Zum Thema: Hast Du schon mal von diesen "Architekten im Elfenbeinturm", dem "allwissenden Backend-Guru" oder jenen Exoten gehört, die "nur Frontend machen"? Warst Du jemals Teil einer (größeren) Organisation, in welcher "diese Manager" irgendwelche Prozesse ausrollten, die dann ein Eigenleben entwickelten und wie Unkraut wucherten? Oder kennst Du gar Gedanken wie "argh, noch so ein Meeting, wie zur Hölle soll ich eigentlich meine Arbeit machen?!" oder "Man sollte diese Komponente wirklich testen|refactoren... wenn wir doch bloß Zeit dafür bekämen!"? Du findest Dich irgendwo wieder? Perfekt! Dann komm' mit auf die Expedition in den (dunklen) Dschungel professioneller Software-Entwicklung. Wir legen uns auf die Lauer um verschiedene Kreaturen in freier Wildbahn zu beobachten, um gemeinsam ein bisschen "im Schmutz zu wühlen" und um hilfreiche “Gewächse” zu entdecken. Diese Gewächse zusammen mit einem wissenschaftlichen Modell als Kompass werden uns helfen, unsere Architektur- und Leadership-Skills zu erweitern. Zur Speakerin: Cosima Laube​ (​@gazebo_c​) studierte Informatik und Psychologie und hat mittlerweile ihren Platz “zwischen Coding und Leadership” gefunden. Zuvor arbeitete Cosima über 12 Jahre als (agile) “Softwerkerin” in verschiedenen Organisationen - vom Mittelständler in der Finanzbranche bis hin zu Konzernen im Medizin- oder Automotive-Umfeld. Heute ist sie spezialisiert auf das Parsen und Debuggen zwischen Technikern, Fachspezialisten und Management sowie überall wo es sonst “menschelt”. Dabei gilt ihre ganze Leidenschaft den Menschen und einer ganzheitlichen, lösungsfokussierten Zusammenarbeit.

  • Gernot Starke: Hilfe, Kind im Brunnen - Systematisch technische Schulden abbauen

    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

    Zu unserem dritten Termin freue ich mich über Gernot Starke, der uns von seiner Erfahrung zum Thema "Systematisch technische Schulden abbauen" berichten möchte. Über das Thema: Unser berufliches Leben besteht zum größten Teil aus erweitern, korrigieren, ändern, patchen, fixen von Software, also Anpassungen bestehender Systeme. Genau diesen Teil ignoriert die klassische IT-Ausbildung, die primär auf die Neuerstellung fokussiert. Ich zeige im Vortrag pragmatische Wege, wie Sie die wesentlichen Aspekte Ihrer Systeme systematisch verbessern können. Sie lernen, wie Sie: * die schlimmsten Probleme finden, * Ihr Management von Umbaumaßnahmen überzeugen, * Verbesserungen mit Ihrem Tagesgeschäft verbinden, * mittel- und langfristige Verbesserungen angehen können. Dazu bekommen Sie einen Überblick über die Architecture Improvement Method, die (Open-Source) Methodik zur Verbesserung, Modernisierung und Evolution von IT-Systemen. Anhand realer Beispiele aus unterschiedlichen Domänen zeige ich die Anwendung dieser Praktiken auf mittlere und große IT-Systeme. Damit erhalten Sie konkrete Ansätze, Management und Projektleitung von Verbesserungen zu überzeugen. Über den Speaker: Gernot Starke (INNOQ Fellow), Coach und Berater für Softwarearchitektur, (Mit-)gründer von arc42.org, Gründer von aim42.org, Mitgründer des iSAQB e.V. Gernot hat bei Entwurf und Implementierung mittlerer und großer Systeme aus unterschiedlichen Bereichen mitgearbeitet, hauptsächlich im Bereich Finanzen, Versicherungen, Automotive, Logistik und Telekommunikation. Seine Hauptaufgabe in den letzten Jahren war die systematische Verbesserung bestehender Systeme unter Zeit- und/oder Kostendruck. Daneben hat er zahlreiche Bücher über Softwarearchitektur und Patterns geschrieben.

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