Ansible im Monitoring-Umfeld

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Ansible ist eines der beliebtesten Open-Source-Tools zur automatisierten Konfiguration von Servern und Containern. Oder wie ansible.com (http://www.ansible.com) selber schreibt:

Ansible is a radically simple IT automation engine that automates cloud provisioning, configuration management, application deployment, intra-service orchestration, and many other IT needs.

Klingt kompliziert - ist es aber nicht. Ein paar Zeilen Ansible-Code genügen bereits, um beispielsweise auf einem Server vollautomatisch MySQL zu installieren, Datenbanken anzulegen und die User dafür zu erzeugen. "Infrastructure as code" (IAC): nicht mehr wir installieren, sondern Ansible erledigt das für uns, egal, ob auf einem Server oder 500. Die Rezepte dafür (sog. "Playbooks") sind dank YAML-Format und eingängiger Syntax leicht zu schreiben und auch für nicht-"Ansibilianer" lesbar. Die Einführung von Ansible fällt somit extrem leicht.

Im Monitoring-Umfeld bleibt es ja (abgesehen von sehr kleinen Installationen) selten dabei, einfach nur OMD/Nagios o.ä. in Betrieb zu nehmen und ein paar Hosts und Services zu konfigurieren. Vielmehr muss ein Monitoring-System in eine größere Landschaft eingebunden werden. Das bedeutet zum einen, daß die zu überwachenden Systeme vom Monitoring selbst mit Grundvoraussetzungen wie Agenten, einem Monitoring-User, Plugins etc. versorgt und aktuell gehalten werden. Zum anderen ergibt sich die Herausforderung, mehrere oder gar Hunderte von Monitoring-Instanzen von zentraler Stelle aus zu installieren und zu pflegen. In beiden Szenarien hat sich Ansible bei uns bestens bewährt.

Wir zeigen in drei Vorträgen, was mit Ansible so alles machbar ist. (Keine Angst, Admins: es gibt nur wenige Folien, dafür umso mehr Demos auf der Kommandozeile)

• 18:00 Servus und Pizza+Bier

• 18:30 - 18:55 Michael Kraus:

Überblick über Ansible, erste Schritte, coole Features

• 18:55 - 19:20 Simon Meggle:

Rollout und Administration einer verteilten Monitoring-Umgebung mit Ansible

• 19:20 - 19:45 Matthias Gallinger:

Erstinstallation und kontinuierliche Betankung von Monitoring-Clients mit Plugins

• 19:45 Fragen und mehr Bier.

Sollte das Wetter entsprechend gut sein, dann schnappen wir uns letzteres und gehen auf die Dachterrasse.

Falls jemand einen weiteren Vortrag mitbringen will, immer her damit! Oder falls jemand einfach nur von seiner eigenen Umgebung erzählen will, sehr gerne! Vorne hinstellen und drauflosreden. Lightning Talks sind herzlich willkommen.

Die Vorträge beginnen pünktlich und finden recht schnell hintereinander statt. Sollten allerdings interessante Fragen gestellt werden oder an manchen Stellen eine detailliertere Vorführung gewünscht werden, dann wird sich dafür selbstverständlich die Zeit finden.