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Boris Gloger kommt: "Agiles Management - wie geht das?"

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Matthias W.
Boris Gloger kommt: "Agiles Management - wie geht das?"

Details

Nach dem Erfolg des ersten Meetup im November sind wir direkt in die Planung des nächsten Treffens gegangen. Wir habe eure zahlreichen Rückmeldungen durchgelesen und nehmen uns euer Feedback wirklich sehr zu Herzen.

"Bring your flagship!"

Wir haben euren Ruf gehört und niemanden Geringeren als Boris Gloger himself für diese Veranstaltung gewinnen können. Doch worüber soll er erzählen? Wir haben euch gefragt und ihr habt euch entschieden. Das Gewinnerthema: "Agiles Management - wie geht das?"

Ich übergebe hier mal an Boris, der euch beschreibt, was er euch erzählen möchte (Boris an der Tastatur):

"Der Manager ist tot, es lebe der Manager!"

Der klassische Manager sei eine Bürde für das Unternehmen, schrieb Gary Hamel - "one of the world’s most influential and iconoclastic business thinkers" (1) - 2011 in seinem Artikel "First let's fire all the Managers" (2). Das Management ist zu teuer. Derart verteufelt und in Frage gestellt, gehen viele mittlere Manager mittlerweile in die Defensive und wollen beweisen, dass sie ja doch gebraucht werden und die unternehmerische Bürokratie genauso bleiben muss, wie sie immer war.

Dabei ist die Lösung eben nicht die, dass man alle Manager einfach feuert. Gerade die vielbeschworene "New Work", das agile Arbeiten, kommt ohne Führung und das Management von Prozessen nicht aus - nur eben in veränderter Form. Manager werden zu Hosts, die ihre Kollegen durch reflexive Prozesse dabei unterstützen, noch produktiver zu werden, Konflikte selbst zu lösen und an sinnstiftender Arbeit zu wachsen. Was sich also tatsächlich wandelt, ist die Arbeit des Managers (Hosts) und dessen Selbstverständnis: "Wer bin ich als Manager und wenn ja, wie viele?"

Dieses neue Selbstverständnis können Manager zum einen durch entsprechende Tools entwickeln, daher werde ich in diesem Vortrag auch über die Rolle von Taskboards und Retrospektiven als Instrumente des visuellen und reflexiven Managements sprechen. Doch wichtiger ist das Mindset dahinter: Was muss ich als Manager verstehen? Ein Tipp vorab: In erster Linie geht es darum, die Menschen ernst zu nehmen und ihre Ängste auszuhalten.

Nach einem ca. einstündigen Impulsvortrag haben wir noch Zeit, miteinander zu diskutieren. Ich bringe meine eigenen Erfahrungen aus dem Aufbau eines vollständig agilen Consultingunternehmens ein, in dem jeder ein Manager ist und meine Aufgaben als CEO jeden Tag ein wenig weniger werden.

Einen kleinen Einblick in eines der Themen bekommt ihr schon vorab im Video zur Rolle des Managers im agilen Umfeld.

https://www.youtube.com/watch?v=rKohzrN2jgc

(Matthias wieder an der Tastatur)

Auch diesmal sind wir wieder im COKREA und lassen uns dort mit Speis und Trank verwöhnen.

Zeitplan:
18:30 Einlass - Ankommen - Getränke und leckere Snacks zum Geniessen warten auf euch

19:00 Start des Meetups

19:10 Interaktiver Talk mit Boris Gloger: "Agiles Management - wie geht das?"

20:00 Fragen, Diskussionen und Networking

22:00 Ende

Wir freuen uns sehr über eure Teilnahme.

Liebe Grüße,

Matthias

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