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Was tun, wenn es schwieriger wird?

Rechtsextreme Positionen werden lauter, Konflikte vor Ort nehmen zu und viele Engagierte geraten unter Druck – offen oder subtil. Orte und Initiativen, die sich für Offenheit, Beteiligung und Zusammenhalt einsetzen, erleben Anfeindungen, Einschüchterung oder gezielte Störungen ihrer Arbeit.

In diesem Meetup berichten Menschen aus Initiativen und Orten aus ihrer Praxis:

  1. Wie äußern sich rechte Bedrohungen im Alltag von Projekten, Kultur- und Begegnungsorten?
  2. Wo geraten Teams, Ehrenamtliche oder Besucher*innen unter Druck?
  3. Welche Strategien haben sie entwickelt, um handlungsfähig zu bleiben und ihre Arbeit fortzusetzen?

Wir haben jemanden von Soziokulturelles Zentrum Zora e.V. aus Halberstadt dabei. Die Leute von der Zora haben seit Anfang der 1990er Erfahrungen gesammelt, wie es ist, als offener, progressiver Ort auf Gegenwind zu stoßen.
Ergänzt wird dieser Erfahrungsbericht durch Initiativen mit übergeordneter Perspektive, die Projekte vor Ort beraten und unterstützen, wenn es zu rechten Angriffen, Konflikten oder Verunsicherung kommt. Wir haben eine Person von Demos dabei, die aus der praktischen Beratung von Initiativen bei Bedrohung durch Rechtsextremismus berichtet. Außerdem ist eine Person von FARN mit einem kurzen Input zu den Gefahren rechter Landnahme dabei.

Sie ordnen ein,

  1. welche Handlungsspielräume es gibt,
  2. welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen
  3. und wie sich demokratische Akteur*innen gegenseitig stärken können.

Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Fragen und macht sichtbar, dass viele vor ähnlichen Herausforderungen stehen – und dass es Wege gibt, nicht allein zu bleiben. Wir laden alle Teilnehmenden ein, ihre Erfahrungen, Sorgen und Perspektiven in die Diskussion einzubringen.

Der Termin ist Teil der dreiteiligen Online-Reihe „Zukunft vor Ort“, in der wir Orte, Initiativen und Strategien sichtbar machen, die demokratisches Engagement im ländlichen Raum stärken.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die vor Ort Verantwortung tragen – in Initiativen, Vereinen, Kultur- oder Begegnungsorten – und nach Wegen suchen, auch in schwierigen Situationen klar, solidarisch und wirksam zu bleiben. Auch grundsätzlich Interessierte sind herzlich willkommen.

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