Webswing & webforJ in der Praxis & Here we go again: Java26
Details
Agenda:
18:00 Doors Open
18:20 Intro/Sponsor Welcome
18:30 Doors Closed! (the reception on the ground floor will not be served anymore.. come early!)
18:30 Here we go again: Java26 / Dominik Dorn
19:30 Break, Food, Drinks
19:55 Raffle
20:00 Java-UIs modernisieren ohne JavaScript — Webswing & webforJ in der Praxis / Stephan Wald
21:00 Networking
Talk 1: Here we go again: Java 26
We'll explore everything new in Java 26!
Java-UIs modernisieren ohne JavaScript — Webswing & webforJ in der Praxis / Stephan Wald
Ihr habt eine Swing-Anwendung. Oder Eclipse RCP. Oder Oracle Forms. Das Management will sie „im Browser". Der Reflex: React-Frontend, REST-APIs, JavaScript-Entwickler einstellen, zwei Stacks pflegen. Aber muss das sein?
Es gibt inzwischen mehrere Java-native Ansätze für Web-UIs — ihr kennt vermutlich einige davon aus früheren Meetups. Die meisten setzen voraus, dass ihr eure UI von Grund auf neu schreibt und bestehenden Code hinter REST-APIs kapselt. Unser Ansatz ist ein anderer: Wir zeigen einen zweistufigen Migrationspfad, der mit der unveränderten Bestandsanwendung im Browser startet und die Modernisierung dann Bildschirm für Bildschirm vorantreibt — ohne den Betrieb zu unterbrechen und ohne eine zweite Technologie einzuführen.
Im ersten Schritt kommt Webswing zum Einsatz — eine Laufzeitumgebung, die Java-Desktop-Anwendungen (Swing, JavaFX, SWT, Eclipse RCP) unverändert im Browser bereitstellt, indem sie auf Toolkit-Ebene in die AWT-Pipeline eingreift und das Rendering über HTML5 Canvas und WebSocket an den Client streamt. Im zweiten Schritt zeigen wir webforJ — ein Open-Source-Framework (Apache 2.0), mit dem moderne Web-UIs komponentenbasiert in purem Java entstehen: Routing, Data Binding, responsive Layouts, Spring-Boot-Integration — ohne eine Zeile JavaScript.
Der technische Kern des Abends:
- Webswing unter der Haube: Wie die Custom-`Toolkit`-Implementierung funktioniert, was auf Server- vs. Client-Seite passiert, und wo die Latenz-Grenzen liegen
- webforJ-Architektur: Server-seitiges Component Model auf Basis von DWC (Dynamic Web Client) Web Components, Event-Handling im Vergleich zum Swing-Listener-Modell, Layout-System (`FlexLayout` vs. `BorderLayout`)
- `WebswingConnector`: Die Integrationsbrücke — wie eine webforJ-Anwendung eine Webswing-Session einbettet und bidirektionale Kommunikation zwischen Legacy-Swing-Code und modernem UI ermöglicht
- Live-Code: Vom minimalen webforJ-Hello-World bis zur Hybrid-App mit eingebettetem Swing-Panel — wir bauen es vor euren Augen
- Ehrliche Trade-offs: Wann dieser Ansatz passt, wann nicht — und was er im Vergleich zu einem reinen UI-Framework-Wechsel bringt und kostet
Wir bringen einen Praxisbericht mit: Ein niederländischer ERP-Anbieter hat mit einem kleinen Team in vier Monaten die ersten Web-Module produktiv geschaltet — ohne JavaScript-Expertise im Haus.
About the Speaker
Stephan Wald entwickelt seit über 35 Jahren Enterprise-Software, seit über 20 Jahren in Java. Seine Erfahrung umfasst C++, C#, mehrere Business-Basic-Dialekte sowie heute primär Java. Als Head of Development und Mitglied der Geschäftsleitung bei BASIS International Ltd. (Albuquerque, USA) verantwortet er die Entwicklung des webforJ-Frameworks, eines Single-Stack-UI-Frameworks für geschäftskritische Java- und Kotlin-Anwendungen in mittelständischen und großen Unternehmen weltweit. Parallel baut er mit [SkillsPilot.de](http://skillspilot.de/) eine KI-gestützte SaaS-Plattform im HR-Consulting, die mit namhaften deutschen Unternehmen mit bis zu 20.000 Mitarbeitenden wächst. Speaker auf der JavaOne 2026.




