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Das mit Java 9 eingeführte Java-Modulsystem wird inzwischen immer stärker von der Community angenommen. Da seine Verwendung in Java-Projekten jedoch optional ist, ergeben sich viele Frage:

  • Warum soll ich mich überhaupt mit dem Modulsystem auseinandersetzen? Was gewinne ich konkret für mein Projekt, wenn ich das Modulsystem verwende?
  • Wie verträgt sich das Java-Modul-Konzept mit der Modularisierung die man in traditionellen Java-Projekten bereits über die Projektstruktur mit einem Build-Tool wie Gradle beschreibt?
  • Es heißt, es gibt Probleme mit der Ausführung von Tests in Kombination mit dem Modulsystem – was steckt dahinter und wie gehe ich damit um?
  • Was mache ich, wenn ich Third-Party-Bibliotheken oder -Frameworks verwende die nicht als Module angelegt wurden?
  • Welche Hürden muss ich überwinden um das Modulsystem in meinem Projekt einzuführen und wie kann ich das schrittweise tun?

In diesem Vortrag möchte ich euch diese Fragen aus meiner Erfahrung raus beantworten. Ich habe die Unterstützung für das Java-Modulsystem in Gradle zu großen Teilen designt und umgesetzt und begleite zur Zeit ein Projekt, welches die Umstellung auf das Java-Modulsystem (mit Gradle) erfolgreich durchgeführt hat. Dabei wurden Usability-Lücken in der Funktionalität von Gradle deutlich welche wir mit zusätzlichen Plugins schließen konnten, die ich inzwischen als Open-Source-Projekte pflege und weiterentwickle (auf gradlex.org).
Am Ende werdet ihr eine Übersicht darüber haben... ...wie sich Java-Module von traditionellen Java-Bibliotheken unterscheiden ...wie sich das Java-Modulsystem von Modularisierung und Dependency-Management in Build-Tools abgrenzt ...wie sich ein Java-Modul-Projekt mit Gradle sauber und wartbar strukturieren lässt.

Referent:
Jendrik Johannes macht seit 20 Jahren Dinge mit Software - meistens im Java-Umfeld. Besonderes Interesse hat er an Technologien die effizientere Softwareentwicklung fördern. Daher war er für mehrere Jahre Teil des Kern-Entwicklerteams von Gradle. Mittlerweile unterstützt er als selbständiger Trainer und Berater Teams dabei, ihre Produktivität durch Automatisierung zu erhöhen – in der Regel durch den Einsatz von Gradle. Was er dabei lernt, teilt Jendrik auf YouTube und GitHub.

Zeitlicher Ablauf:

  • Ab 18:00 Uhr -> Ankunft & Covid-Test
  • Ab 18:30 Uhr -> Welcome Words by InnoGames + anschließend Start der Präsentation von Jendrik
  • Abschließend -> Socializing

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