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Details

Abstract

Wenn Nutzerzahlen sprunghaft ansteigen, geraten verteilte Architekturen schnell an ihre Grenzen. Doch reicht es, in Kubernetes einfach mehr Anwendungs-Pods hochzufahren?

Meist verlagert das die Engpässe nur – von ausgelasteten Web-Nodes hin zu verschränkten Datenbank-Locks, Ingress-Socket-Exhaustion oder schleichendem Storage-I/O-Throttling.

Der Vortrag zeigt Performance als schichtübergreifendes Phänomen. Als praxisnahes Beispiel dient Keycloak, ein verteiltes Identity & Access Management. Fallstricke bei Skalierung, Token-Handling und Session-Caching lassen sich dabei auch auf moderne Microservice-Landschaften übertragen.

Wir starten bei der Definition messbarer Service Level Indicators (SLIs) und klären, warum klassische Lasttests im „Closed Workload Model“ oft trügerische Ergebnisse liefern.

Anschließend beleuchten wir, wie ein „Open Model“ – beispielsweise mit Gatling, Constant Arrival Rates, verteilter Lastgenerierung und entkoppelter Metrikerfassung – dabei hilft, eine Anwendung auf reale Traffic-Muster vorzubereiten. Dabei betrachten wir auch, welche Probleme in den einzelnen Schichten auftreten können.

Bio

Alexander Schwartz arbeitet als Principal Software Engineer bei IBM und ist Maintainer des Keycloak-Projekts.

Beruflich und privat entwickelt er Open-Source-Software und bringt zusätzlich langjährige Erfahrung als Software-Architekt und IT-Berater mit.

Auf Konferenzen und bei User Groups spricht er über Keycloak, JavaScript-Frontends, Java-Backends, Kubernetes, APIs und darüber, wie sich diese Technologien sinnvoll betreiben lassen.

Eine Veranstaltung des iJUG e. V.

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