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Details

Überempfindlichkeiten, Entwerten, Angriffigkeit und Vermeiden stören das Vertrauen in den Menschen: Wie schaffen wir ein selbstbestimmtes und friedliches Zusammenleben?

Ablauf: Kennenlernen: 9.00
je 4 Module: 9.15- 11.00, 11.30- 13.00, 15.00 – 16.30., 17.00 – 18.30

Wie schön ist ein friedliches Zusammenleben. Wer wünscht sich das nicht? Und wie oft sind wir enttäuscht von uns oder unseren Mitmenschen, dass wir uns trotz grossem Einsatz verpassen, uns missverstehen oder sogar im besten Freund einen Gegner oder sogar Feind erleben - und ihn entsprechend schlecht behandeln. Leider sind die meisten Menschen nicht sehr gut darauf vorbereitet, sich mit anderen ein Leben einzurichten, in dem man sich immer besser kennenlernt und versteht.

Oft fühlen sich Menschen viel zu schnell gedrängt, dem anderen auszuweichen, sich zu distanzieren, den anderen innerlich als unwichtig zu erklären oder gar so zu tun, als ob man sich nicht mehr für den anderen interessiert. Es kann aber auch sein, dass einem nichts Besseres einfällt als den anderen zu entwerten, ihn direkt anzugreifen oder emotional gezielt zu verletzen.

Wie man die Menschen und die Welt spontan erlebt, empfindet und beurteilt entsteht ganz unbewusst in den ersten Lebensjahren. Ein Kind deutet, wie es mit anderen umgehen kann und muss und ob und wann es anderen vertrauen kann. Dabei entstehen viele Fehldeutungen wie Überempfindlichkeiten, die sich darin zeigen, wie schnell und wann sich ein Menschen von anderen gesehen fühlt und was er unternehmen muss, um vom anderen eine Reaktion zu erhalten. Je schneller ein Mensch glaubt, entwertet zu werden, umso weniger kann er seine Beziehungen positiv gestalten. Je verbundener sich ein Mensch fühlen kann, umso aufgeschlossener ist er und kann mehr Vertrauen zu anderen entwickeln.

Im Seminar legen wir den Schwerpunkt auf folgendes: Je mehr Einblick die Teilnehmer bekommen, welche Motive den verschiedenen Gefühlslagen zugrunde liegen und wie diese entstanden sind, desto wohlgesonnener erleben sie die anderen Menschen. Falls dies dem Einzelnen gelingt, kann er dem anderen gegenüber offener und zugewandter sein, hört leichter zu, freut sich an ihm, empfindet weniger Gegensätzlichkeiten und erkennt leichter Gemeinsamkeiten. Die Blickrichtung auf die Menschen und die Welt verändert sich. So kann es beglückend werden, frei und selbstbestimmt mit anderen zusammenzuarbeiten.

Selbstbestimmt leben beinhaltet dann, dass man seinem Misstrauen und seinen Fehldeutungen aus der Kindheit nicht mehr ausgeliefert ist. Das gilt für persönliche Beziehungen und für ein friedliches gesellschaftliches Zusammenspiel. Wir sprechen darüber, wie dies aussehen kann.

Ich freue mich auf einen erkenntnisreichen, gefühlsverbundenen gemeinsamen Tag.

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