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Details

15.45 Uhr Kochen für Kochliebhaber

17.30 Uhr gemeinsames Essen

19.30 privat den Film anschauen

21.00 Besprechung des Films

Liebe Filmliebhaber

Wir besprechendie die 89 Minuten dauernde französische Komödie «Nichts zu verschenken» (Original «Radin! - «Knauser») aus dem Jahr 2016, nachdem sie jeder privat angeschaut hat.

Das Drehbuch stammt von Laurant Turner und Nicolas Cuche, die Regie von Fred Cavayé

Wir freuen uns über jeden, der kommen kann und Freude am gemeinsamen Besprechen hat.

Sie können sehr gerne diese Einladung an andere Interessierte verschicken.

Weitere Daten für Filmabende: Immer am letzten Samstag des Monats (ausser Juli und Dezember) – zum Eintragen in die Agenda
27. Juni
29. August
26. September
31. Oktober
28. November
19. Dezember

Handlung:

Der Violinist François Gautier erlebt Genugtuung, wenn er bis zum Äussersten sparsam sein kann und minimiert dabei seinen ökologischen Fussabdruck, ohne Auto, ohne Strom, ohne Warmwasser, ohne Ö, ohne Kleider und anderem Konsum. Er erlebte in den ersten Lebensjahren, dass die Mutter ständig mit dem Vater wegen dessen Ausgaben heftig stritt. Die Mutter versuchte den Sohn dazu zu erziehen, nicht wie der Vater zu werden. Francois schloss unbewusst daraus, der Mutter genügen zu müssen.

Er musste seinen unverstandenen Lebenssinn darin finden, kein Geld auszugeben. Scheint es ihm nicht zu gelingen, kommt er in grösste Not. Diese klare Zielrichtung durchdringt sein gesamtes Fühlen, Denken und Handeln - mit allen Nebenwirkungen auf seine Beziehungen zu anderen Menschen. So muss er andere ständig vor den Kopf stossen, indem er Kleinigkeiten entwendet, anderen keine Freude machen kann, wenn es etwas kostet oder seinen Beitrag in der Eigentümerversammlung bezahlen sollte. So muss er sich isolieren. Er wird für andere zu einem unsympathischen Menschen.

Die Liebe zu der Cellistin Valerie und das plötzliche Auftauchen einer 16-jährigen Tochter bringt die Einschränkungen seiner Lebenslinie besonders deutlich zum Ausdruck. Er wird darauf humorvoll darauf gestossen, dass eine Gefühlswandlung bei ihm ansteht. Die Unterstellung, dass er ein guter Mensch ist, hilft ihm dabei, nach und nach Freude daran zu entwickeln, für andere Menschen Interesse entwickeln zu können, zu helfen und darin Genugtuung und Beziehung zu anderen Menschen zu erleben. So kann er sowohl symbolhaft mit seinen Nachbarn eine gute Verbindung aufbauen, seiner Tochter helfen und ebenso die Liebe von Valerie erwidern und mit ihr ein gemeinsames Leben aufbauen.

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