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Details

Agenda

Ankommen ab 15:30
16:00 Willkommen (Ingo Hammer, Dennis Nissen)
16:15-17:15 Vom Monolithen zum Modulithen: Spring Modulith in der Praxis
Pause
17:45-19:00 Spec-Driven Development im Agentic Coding
Ab 19:00 Ausklang, Networking und Food

Vom Monolithen zum Modulithen: Spring Modulith in der Praxis
Eine klare Modularisierung ist eine der wirksamsten Strategien, um große Anwendungen langfristig wartbar zu halten. Üblicherweise zerlegt man die Anwendung dazu entlang fachlicher Grenzen in Module, die möglichst stark entkoppelt sind.
Spring Modulith bringt diese Idee in eine Spring-Boot-Code-Basis ("Modulith"). Damit entsteht eine Alternative zu verteilten Microservices, ohne deren operative Komplexität. Module sind hier Java-Packages, die mit klaren Sichtbarkeits- und Abhängigkeitsregeln versehen werden und deren Einhaltung sich in Tests automatisiert verifizieren lässt. Zur Laufzeit-Entkopplung bietet Spring Modulith neben klassischen Methodenaufrufen einen ausgefeilten Event-Mechanismus mit Asynchronität, transaktionaler Absicherung und Nachvollziehbarkeit.
In diesem Live-Coding-Vortrag gebe ich euch anhand praxisnaher Beispiele eine Einführung in Spring Modulith. Wir sehen uns an, wie man eine Anwendung in Module zerlegt, deren Architekturregeln verifiziert und sie über Events entkoppelt. Außerdem ordnen wir ein, für welche Szenarien sich der Ansatz besonders eignet.
Vorkenntnisse in Spring Boot sind hilfreich, aber für das Verständnis der gezeigten Konzepte nicht notwendig.

Referent: Nils Hartmann ist freiberuflicher Softwareentwickler und -architekt. Er entwickelt Anwendungen mit Java und Spring sowie Frontends mit React und bietet Schulungen und Workshops an. Kontakt: https://nilshartmann.net/

Spec-Driven Development im Agentic Coding
Unter Spec-Driven Development (SDD) wird im Agentic Coding der Ansatz verstanden, mehr Zeit in Spezifikationen (Specs) vor der Entwicklung zu investieren, damit die Entwicklungsergebnisse mit dem Agenten inhaltlich besser werden. Der Ansatz Spezifikationen zu schreiben ist bei weitem nicht neu, Specs wurden in den letzten Jahren in der Softwareentwicklung aber eher stiefmütterlich behandelt und rücken nun wieder in den Fokus, vor allem an der Schnittstelle zwischen Produktmanagement und Softwareentwicklung. Der Talk vergleicht einige sog. “Frameworks” wie OpenSpec und SpecKit, teilt Erfahrungen aus Open Source Projekten und zeigt, welche Unterschiede es gibt und wann sich der Einsatz lohnt. In einem Demo-Teil soll Hands-On ein Feature exemplarisch umgesetzt und so SDD greifbar gemacht werden.

Jannik Streek ist Open Source Softwareentwickler bei B310 Digital sowie Trainer für Agentic Coding. Er setzt Coding Agents seit geraumer Zeit intensiv in seiner täglichen Entwicklungsarbeit ein und gibt seine Best Practices und Erfahrungen in Workshops und Schulungen weiter.

Kommt vorbei, bringt eure Fragen mit und bleibt danach noch zum Austausch!

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