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Details

Hallo liebe Community,

das ObjektForum geht in die nächste Runde und wir haben zwei großartige Speaker für euch am Start!
Los geht’s mit Moritz Tiedje, andrena-Kollege aus Karlsruhe. Er nimmt euch mit in den vermutlich "trockensten" Vortrag des Abends: „Eine kompakte Einführung in DRY“. Moritz wird euch zeigen, warum das Thema alles andere als trocken sein muss.
Im Anschluss übernimmt Richard Gross mit einem Lightning Talk zu „Destructuring ist die ist die Zukunft von Javas Encapsulation“. Kurz, kompakt und garantiert diskussionswürdig.
Freut euch auf zwei starke Talks, die perfekt für alle sind, die tiefer in sauberen Code eintauchen möchten.

Hier die Eckdaten zum Event:

Wann: 22. April 2026
Wo: Büro der andrena objects ag Frankfurt
Einlass: ab 18:00 Uhr mit Snacks & Drinks
Vorträge: ab 18:30 Uhr (ca. 60min)
Im Anschluss: Austausch und Networking

Hier könnt ihr euch direkt auf unserer Eventseite anmelden!

Unsere Referenten:

Moritz Tiedje:
Moritz ist seit 2015 professioneller Softwareentwickler bei der andrena objects ag. Er beschäftigt sich mit allem, was dabei hilft, Software effizienter und wertvoller zu entwickeln. Dabei konzentriert er sich hauptsächlich auf Agile Software-Engineering-Praktiken und Software-Architektur.
Darüber hinaus interessiert er sich für verwandte Bereiche wie agile Frameworks, KI-gestützte Entwicklung, Coaching-Methoden, IT-Security, Moderationstechniken und Team-Dynamiken. Diese breit gefächerten Interessen sind aus der praktischen Arbeit entstanden: In seinen Projekten hat er gelernt, dass Herausforderungen selten ausschließlich technischer Natur sind.

Sein Vortrag:
„Der trockenste Vortrag - Eine kompakte Einführung in DRY“
Das DRY (Don’t Repeat Yourself) Principle ist ein alter Hut. Zuerst erwähnt 1999 in ‘The Pragmatic Programmer’ wird es seitdem oft und immer wieder von Softwareentwicklern zitiert, sobald auch nur eine halbe Zeile duplizierter Code zu sehen ist. Wenige Wissen aber wie das Prinzip eigentlich lautet, nicht nur das Akronym dafür. Was steckt eigentlich dahinter und in welchem Kontext wurde es geschrieben? Ist ein System ohne Code-Duplikation automatisch DRY? Wie gut überlebt DRY den Kontakt mit modernen verteilten Systemen, Microservice-Architekturen und Domain-Driven-Design? Muss alles immer DRY sein? Und wenn nicht, warum ist DRY dennoch wertvoll für unsere tägliche Arbeit?
Ich gebe in diesem Vortrag einen kompakten Überblick über DRY, ergänzt durch Live-Coding in Java. Ausgerichtet ist der Vortrag an alle, die sich für Software-Architektur und gutes Handwerk in der Software interessieren.

Richard Gross
Richard Gross ist IT-Archäologe bei MaibornWolff und verfügt über mehr
als zehn Jahre Sanierungserfahrung. Sein Fokus liegt auf hexagonalen
Architekturen, Hypermedia-APIs, TestDSLs und der ausdrucksstarken und
eindeutigen Modellierung der Domäne als Code. Er beherrscht TDD, BDD,
DDD, entkoppeltes Design und sogar Praktiken, die keine zwei D's
beinhalten. Er hat auch das Open-Source-Projekt CodeCharta geformt, das
es auch Nicht-Entwicklern ermöglicht, die Qualität ihrer Software zu
greifen.

Sein Vortrag:
„Destructuring ist die Zukunft von Javas Encapsulation „
Dekonstruktion – die Zerlegung eines Objekts in seine Bestandteile – ist
der Schlüssel, damit Java Kapselung und Invarianten zuverlässig wahren
kann. Dieses scheinbare Paradoxon lösen wir im Vortrag auf, indem wir
uns vergangene und kommende Sprach- und Plattformfeatures im JDK ansehen.

Die klassische Java-Serialisierung bricht Kapselung: Sie greift direkt
auf private Felder zu, umgeht damit Konstruktoren und die dort
verankerten Prüfungen. Ursache ist, dass Dekonstruktion und
Rekonstruktion bislang keine first-class Citizens im JDK waren.

Genau hier setzt aktuelle Arbeit im Rahmen von JDK Project Amber an –
unter dem Arbeitstitel „Derived Record/Class Creation“. Der Ansatz
erlaubt es, explizit festzulegen, wie Objekte de- und rekonstruiert
werden. Damit lässt sich künftig nicht nur Serialisierung sicherer und
robuster gestalten; wir gewinnen auch „Withers“ (zielgerichtete,
unveränderliche Kopien mit einzelnen geänderten Komponenten) für Records
sowie Pattern Matching, das über reine Record-Patterns hinaus auf
normale Klassen erweitert wird.

Unter diesen Voraussetzungen lohnt sich ein genauer Blick: Was ist schon
da, was kommt als Nächstes – und was bedeutet das für unsere tägliche
Java-Praxis?

Na, konnten wir euer Interesse wecken? Dann meldet euch gleich hier an.

Wir freuen uns auf den Abend mit euch!
Katharina vom ObjektForum-Team Frankfurt

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