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Dranbleiben und vernetzen!

Rechtsextreme Akteur*innen treten selbstbewusster auf, demokratische Initiativen geraten unter Druck und viele Engagierte stehen vor der Frage, wie sie ihre Arbeit langfristig fortsetzen können.

Einzelne Projekte können viel bewirken – doch gerade im ländlichen Raum zeigt sich: Ohne Zusammenarbeit bleiben viele Initiativen angreifbar.

In diesem Meetup berichten lokale Initiativen, wie sie mit diesen Herausforderungen umgehen:

  1. Wie erleben sie demokratiefeindliche Entwicklungen und rechte Bedrohungen in ihrem Umfeld?
  2. Wo stoßen einzelne Projekte an ihre Grenzen?
  3. Welche Kooperationen haben geholfen, handlungsfähig zu bleiben – etwa mit anderen Initiativen, Kulturorten, Beratungsstellen oder Kommunen?

Mit dabei sind Johanna Frohberg von Das Gut, sowie Martin Kühnemund, im Vorstand eines gemeinschaftlichen Wohnprojekt im ländlichen Niedersachsen, das sich in ein Netzwerk für gemeinschaftliche Wohnprojekte, den AK Rechtsextremismus und Raumnahme , einbringt und die vergangenen zwei Jahre intensiv mit der Entwicklung von Schutz- und Präventionskonzepten für Wohnprojekte beschäftigt hat.
Die Praxisberichte machen sichtbar, wie aus einzelnen Orten tragfähige Netzwerke entstehen können, die demokratisches Engagement schützen, stärken und verstetigen.

Ergänzend ist Laura Blankenhorn von der Stiftung trias dabei, die den Arbeitskreis Rechtsextremismus und Raumnahme als bundesweites Bündnis vorstellt, das die demokratische, vielfältige und solidarische Wohnprojektszene stärken möchte.

Im gemeinsamen Austausch richten wir den Blick nach vorn:
→ Welche Formen der Zusammenarbeit brauchen wir, um nicht allein zu bleiben?
→ Wo gibt es Anknüpfungspunkte für regionale Bündnisse?
→ Und wie können demokratische Akteur*innen sich gegenseitig den Rücken stärken – auch langfristig?

Die Veranstaltung bildet den Abschluss der dreiteiligen Online-Reihe „Zukunft vor Ort – Austausch, Vernetzung und Stärkung der Demokratie“. Ziel der Reihe ist es, erfolgreiche Strategien gegen demokratiefeindliche Tendenzen sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und regionale Zusammenschlüsse für eine widerstandsfähige Zivilgesellschaft anzustoßen.

Der Termin richtet sich an Engagierte, Initiativen, Vereine und Orte, die demokratische Werte vertreten – und gemeinsam Wege suchen, dranzubleiben, sich zu vernetzen und Haltung zu zeigen.
Vorerfahrungen sind nicht notwendig.

Das Projekt wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

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