About us
Als Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung vertreten wir den Evolutionären Humanismus sowie die Werte der Aufklärung. Wir stehen für ein konsequent naturalistisches Weltbild. Wir glauben nicht an Götter oder Schicksal, sondern an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen sowie an die positive Wirkung evidenzbasiertem Denkens.
Vorrangig wollen wir die verfassungsmäßig garantierte Trennung von Staat und Kirche vollständig umsetzen. Darüber hinaus heißt für uns Religionskritik, keine Dogmen zu akzeptieren, sondern auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnis dem Ideal der Mehrung menschlichen Wohls und der Minderung menschlichen Leids zu dienen.
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SitPub: Entenhausen und die Zeit – seriell oder parallel?
Mathilde Bar, Kleine Rainstrasse 11, 22765 Ottensen,, Hamburg, DEDie Erforschung des Duck-Universums – jener Welt also, über die Carl Barks und Erika Fuchs zwischen den 1940er und 1970er Jahren im Rahmen ihrer begrenzten Auffassungsgabe berichteten – stellt seit mehr als fünf Jahrzehnten eine wissenschaftliche Herausforderung dar, der sich die Donaldisten mit bemerkenswerter Beharrlichkeit widmen.
Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach dem Zeitprozess in Entenhausen. Liest man die einzelnen Berichte isoliert, scheint die Zeit kontinuierlich voranzuschreiten. Betrachtet man jedoch das Gesamtwerk, so verschwindet dieser Eindruck weitgehend. Zwar gibt es strukturelle Veränderungen, die dauerhaft Bestand haben – etwa den erstmaligen Auftritt Gundel Gaukeleys oder anderer Figuren –, doch erinnern sich die Bewohner Entenhausens nie an konkrete frühere Versuche der Panzerknacker, das Vermögen des Bankiers Dagobert Duck an sich zu bringen. Solche Beobachtungen sprechen dafür, die einzelnen Berichte nicht als zeitlich serielle, sondern vielmehr als zeitlich parallele Entwicklungen in Entenhausen zu interpretieren.
Hans von Storch, Jahrgang 1949, wurde zunächst in den 1960er Jahren donaldisiert, bevor er sich dem Donaldismus in den 1970er Jahren mit wachsender Ernsthaftigkeit widmete. Entscheidenden Einfluss hatten dabei dänische und norwegische Donald-Magazine, die er im Københavner Fachgeschäft Fantask entdeckte und schätzen lernte. Von 1976 bis 1985 gab er die Fachzeitschrift Der Hamburger Donaldist heraus, die anschließend unter dem Titel Der Donaldist fortgeführt wurde. Dass in der Begründung für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2019 die Pionierleistung des Imports des Donaldismus aus Skandinavien unerwähnt blieb, ist bemerkenswert.
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Ablauf
_19:00 Ankommen
_19:30 Vortrag und Dialog
_20:30 Austausch bei Getränken***
Während der Veranstaltungen werden Foto-, Video- & Ton-Aufnahmen erstellt. Gib uns zu Beginn bitte kurz bescheid, wenn Du nicht aufgenommen werden möchtest.
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Alle Events und Infos: www.SitPhh.de4 attendees
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