Symfony User Group Berlin
Details
Wichtig: Bitte meldet euch über den offiziellen Link der Symfony Group an
Hallo liebe Community,
die Symfony User Group trifft sich bald wieder – und ich freue mich besonders darauf, dieses Mal selbst einen Talk beizusteuern. Außerdem steht eine spannende Session mit Daniela Berger auf dem Plan, die euch garantiert neue Impulse für euren Symfony‑ und PHP‑Alltag liefert.
Das Treffen findet bei c-base statt (Rungestraße 20, 10179 Berlin).
Wer Lust auf einen Abend voller Austausch, frischen Ideen und netten Gesprächen hat, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Programm:
18:30 Uhr: Einlass
19:00 Uhr: Begrüßung und Einführung
19:20 Uhr: Vortrag 1: „Wartbare Frontends für Symfony“ von Daniela Berger
19:50 Uhr: Pause & Snack
20:00 Uhr: Vortrag 2: „Warum jedes CMS MCP braucht“ von Roland Golla
20:40 Uhr: Geselliges Beisammensein
Vortrag 1:
„Wartbare Frontends für Symfony“ von Daniela Berger
In vielen Webprojekten gibt es mehr Backend- als Frontend-Entwickler, manchmal sogar deutlich mehr.
Dies führt oft dazu, dass Entwickler mit wenig Frontend-Erfahrung trotzdem mit der Frontend-Entwicklung betraut werden, und sie gestalten ihre Frontends häufig so, dass sie sich das Leben unnötig schwer machen.
Ein häufiges Ergebnis sind Frontends, die funktional nicht wartbar sind, da jede Änderung – sei es eine neue Funktion oder ein Bugfix – die Implementierung einer Ausnahme vom bestehenden Code erfordert, wodurch der Code zunehmend und unnötig komplex wird.
Das ist besonders ärgerlich, da es mit ein wenig Erfahrung möglich ist, schlanke Frontend-Komponenten mit ebenso elegantem CSS und JavaScript zu implementieren, die sich leicht erweitern und an neue Anforderungen anpassen lassen, ohne sich mit jedem PR in ein tieferes Loch zu graben.
Und da Symfony mit Symfony US / Stimulus die Frontend-Entwicklung für Backend-Entwickler immer zugänglicher macht, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich genauer anzuschauen, *wie* man diese Frontends strukturieren sollte.
Dieser Vortrag zielt darauf ab, a) zentrale Frontend-Konzepte vorzustellen, die Backend-Entwicklern möglicherweise nicht bekannt sind, b) bewährte Frontend-Praktiken sowohl auf Code- als auch auf Architekturebene aufzuzeigen, c) einige häufige Fehler aufzuzeigen, die in unsachgemäß implementierten Frontends zu finden sind, und d) Tools vorzustellen, die eine konsistente Frontend-Entwicklung erleichtern.
Vortrag 2:
„Warum jedes CMS MCP braucht“ von Roland Golla
Ihr Content-Team arbeitet bereits mit ChatGPT, Claude und Gemini. Dennoch landet der Content immer noch manuell, umständlich und langsam im CMS-Backend. MCP ändert das. Ein Satz im Chat wird zu einem veröffentlichten Artikel. Kein Kopieren und Einfügen, keine Formatierung, kein Klicken.
Und der Content rankt. Bei Google, bei ChatGPT, bei Perplexity, bei was auch immer als Nächstes kommt. Guter Content, der von KI direkt ins CMS geschrieben wird, geht schneller online und wird gefunden.
Ich zeige Ihnen das MCP-Plugin für Sulu CMS: Open Source, auf Symfony aufgebaut, bereit zur Bereitstellung. Aber hier geht es nicht um die Implementierung. Es geht um die drei Fragen, die sich jedes Content-Team stellen muss: Warum braucht jede Website MCP? Wie sieht guter KI-Content aus? Und warum ist dialogbasiertes Content-Management besser als alles, was Sie im Backend zusammenklicken?
Mit MCP ist das Erstellen von Inhalten so einfach wie Chatten. Wer schreiben kann, kann auch veröffentlichen. Keine CMS-Schulung, kein Workflow, keine Wartezeiten.
Live auf der Bühne: ein kompletter Workflow von der Idee im Chat bis zum veröffentlichten Artikel im Sulu CMS. Alles als Open Source auf GitHub.
